Unfall
Vermisster nach Segelunglück

Am Samstag ging auf dem Steinhuder Meer ein Mann über Bord. Die Suche wurde inzwischen ergebnislos abgebrochen

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 27.04.2009

Der 44-jährige Segler und seine drei Begleiter waren mit einem gecharterten Jollenkreuzer auf dem östlichen Teil des Binnengewässers, dem so genannten Ostenmeer, unterwegs. Über den Unfallhergang gibt es bisher keine genauen Angaben.

Laut Wasserschutzpolizeikommissariat Hannover wird vermutet, dass der Mann im Trapez ausritt und dessen Befestigungsdraht riss, sodass er ins Wasser fiel. Er trug keine Schwimmweste.

Die Mitsegler, ein 60-jähriger Mann und zwei 21- und 24-jährige Frauen, versuchten bei einem Mann-über-Bord-Mannöver vergeblich, ihren Bekannten zu erreichen. Zunächst konnten sie wohl noch Blickkontakt halten, schließlich verloren sie den Überbordgefallenen jedoch aus den Augen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der DLRG waren stundenlang im Einsatz, um den Vermissten ausfindig zu machen. Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera war an der Suche beteiligt.

Am Sonntagmittag brach die Polizei die Suchaktion schließlich ergebnislos ab. Ob sie noch einmal aufgenommen wird, steht derzeit noch nicht fest.


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Themen: JollenkreuzerMann über BordMann-über-BordSteinhudeSteinhuder MeerUnglück

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