Bundeswasserstraßen
Verkehrsministerium kippt Maut-Pläne

Es gleicht einer kleinen Sensation: Die geplante Gebühr für das Befahren von Flüssen, Kanälen und Seen durch Sportboote ist vom Tisch

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 04.02.2015

YACHT/R. Leisentritt Einfahrt zum Hadelner Kanal. Das Befahren von Wasserstraßen wie dieser wird auch künftig keine Maut kosten

Wie die Tageszeitung "Die Welt" berichtet, sind die Pläne für eine Maut auf Deutschlands Wasserstraßen am heutigen Mittwoch fallengelassen worden. Die geplante Gebühr wurde schon konkret geplant und sollte im Jahr 2018 eingeführt werden. Die Wassersport-Spitzenverbände hatten sich gegen eine solche Abgabe vor allem unter Hinweis auf das Grundrecht der Freizügigkeit gewehrt .

Nun wurde laut "Die Welt" durch Mitarbeiter des Hauses Dobrindt ein Bericht der "Süddeutschen Zeitung" offiziell bestätigt, nach dem auf die Wasserstraßenmaut aufgrund zu hoher Verwaltungskosten verzichtet würde. Die Erträge, so zitiert das Blatt, stünden in keinem Verhältnis zu den anfallenden Kosten für deren Erhebung.


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Themen: BundeswasserstraßenMautWasserstraßen

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