Vegvisir Race 2018

Vegvisir entwickelt sich zum zweiten Silverrudder

In einer Woche startet das Vegvisir Race zum zweiten Mal. 200 Skipper haben bereits für die Langstreckenregatta gemeldet – und noch ist nicht Schluss

Jochen Rieker am 15.08.2018
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Vegvisir Race / Jan Sommer

Von 15 gemeldeten Booten bei der Premiere voriges Jahr auf derzeit 115 Yachten, von 22 Solo- und Zweihand-Skippern am Start auf nun 185 – wohl kaum eine Regatta weltweit erlebt ein derart explosives Wachstum wie das Vegvisir-Race. Es findet am kommenden Donnerstag in Nykøbing Falster erst zum zweiten Mal statt – und gehört schon jetzt zu den größten Regatten für kleine Crews in Nordeuropa.

Nicht einmal das Silverrudder-Rennen einhand rund Fünen hat in seiner Anfangsphase Vergleichbares erlebt. Dort waren die Sprünge in den Meldezahlen zwar auch erstaunlich; nicht ohne Grund gilt die Veranstaltung als absolutes Erfolgsmodell, ja bereits als Klassiker. Doch das Vegvisir toppt sie in Sachen Dynamik um das Doppelte. Um das Achtfache ist die Zahl von Yachten und Teilnehmern binnen nur eines Jahres nach oben geschnellt.     

Ein Grund für diese Entwicklung ist fraglos das generelle Interesse an Langstrecken-Wettfahrten mit kleiner Crew und ohne Vermessung. Der andere: Beim Vegvisir (Dänisch für "Wegweiser", "innerer Kompass") können die Teilnehmer wählen, ob sie einhand oder zu zweit starten – eine Option, die das Silverrudder nicht bietet.

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Jochen Rieker am 15.08.2018

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