Refit-Blog Woche 16
Ups ... Dehlya umgekippt!

Da hat sich die Dehlya leider ein wenig auf die Seite gelegt, wobei ganz klar der Kran schuld war! Dabei wollten wir doch nur mal eben den Kielkasten laminieren

  • Nils Günter
 • Publiziert am 24.02.2017
Die Dehlya ist aus den Latschen gekippt... Die Dehlya ist aus den Latschen gekippt... Die Dehlya ist aus den Latschen gekippt...

YACHT/ Nils Günter Die Dehlya ist aus den Latschen gekippt...

Ja, ja, der Profi wird es erkannt haben ... Die alten Polster liegen nicht zufällig unter dem Boot. Natürlich war alles eiskalt berechnet, damit sich die Dehlya so schön bettet, um besser an die unzugänglichen Stellen wie den Kielkasten heranzukommen. So ein Kran ist schon eine tolle Sache.

YACHT/ Nils Günter Auch ein schönes Unterwasserschiff kann entzücken

Kurzum: Der Kielkasten, oder besser gesagt die Verbindung zwischen Kasten und Rumpf – eine Schwachstelle der Dehlyas –, wurde von innen mit Glasgelege und Epoxidharz überlaminiert. Leckagen sind hier für die nächsten Segeljahre ausgeschlossen.

Kai Arendholz Der Ballasttank sieht erstaunlich gut aus

Und wo unser Refit-Objekt gerade so schön Lage schob, konnten wir auch gleich mal den Ballasttank durch das Loch des ehemaligen Ventils in Augenschein nehmen. Und siehe da: Der Tank sieht bombig aus! Keine Anzeichen von Osmose, keine Ablösungen der Wrangen, was selbst Sven Walter und Kai Arendholz, unsere Bootsbaumeister, überraschte. Daher machen wir nun eine 180-Grad-Wende: keine Trockenlegung des Tanks, anstelle von Blei wollen wir wieder Wasser nutzen und den Tank in seiner alten Funktion beibehalten. Lediglich den neuen Bowdenzug haben wir eingebaut und versetzt und der Dehlya ein neues Ventil aus Edelstahl spendiert. Auch das ist Refit: die Planungen einfach mal über den Haufen werfen, sich von Ideen verabschieden, neu ansetzen.

YACHT/ Nils Günter Hubkiel-EInbau bei der Dehlya

Der Hubkiel sitzt mittlerweile auch wieder an seinem alten Platz. Auch diese Arbeit wäre ohne Kran undenkbar. Danke an dieser Stelle an die Jungs von SQ Yachts, die uns ihren Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt haben! Neu ist in Sachen Kiel, dass er zukünftig nicht mehr hochgekurbelt werden muss (254 Umdrehungen!!), sondern mittels Hydraulik hochgepumpt werden soll. So zumindest die Theorie. Denn wir sind mit diesem Experiment noch nicht ganz fertig, werden aber darüber berichten.

YACHT/ Nils Günter Der Hubkiel sitzt wieder im Kasten


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