Havarie
Unglücksfrachter wird eingeschleppt

Der Brand auf der "Purple Beach" ist gelöscht, eine Gefahr für die Umwelt besteht nicht mehr. Das Schiff ist auf dem Weg nach Wilhelmshaven

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 01.06.2015

Havariekommando Ein Helfer wird auf die „Purple Beach“ abgewinscht

Nach Abschluss der Löscharbeiten an dem havarierten Düngemittel-Frachter „Purple Beach“ scheint die große Gefahr gebannt. Die schwere Rauchentwicklung ist gestoppt. Nach Einschätzung von Fachleuten dürften sich rund 6000 Kubikmeter Löschwasser in den Laderäumen befinden.

Einsatzkräfte haben das Schiff inspiziert und Proben genommen, um eine Gefährdung von Mensch und Umwelt durch die Brandrückstände auszuschließen. Diese Inspektion verlief offenbar zufriedenstellend, sodass die Reederei ein Bergeunternehmen mit den weiteren Arbeiten beauftragen konnte.

Mit vier Bergungsexperten an Bord wird das Schiff von zwei Schleppern an einen Notliegeplatz im Wilhelmshavener Jade-Weser-Port gebracht. Der Schleppverband wird von den Mehrzweckschiffen „Mellum“ und „Neuwerk“ begleitet.

Havariekommando Der Schleppverband mit Kurs auf Wilhelmshaven


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Themen: HavariePurple BeachSeenot

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