Blauwasser

Und ewig lockt die See

239 Yachten starten am Sonntag zur 25. ARC. Wie alles begann, und warum so viele Segler von einer Ozeanüberquerung träumen

Pascal Schürmann am 15.11.2010

Ein Vierteljahrhundert ARC: Dramen, Tragödien und jede Menge kuriose Anekdoten, dazu Berichte von Teilnehmern der ersten Stunde – jetzt in der neuen YACHT

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Am Wochenende war es so weit: Im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria wurden rund um die Mole die Flaggen von 28 Staaten gehisst. Sie repräsentieren die Nationalitäten der Segler, die an der diesjährigen Atlantic Rally for Cruisers (ARC) teilnehmen. Die Kultveranstaltung feiert 2010 das Jubiläum ihres 25-jährigen Bestehens; gestern war offizielle Eröffnung.

Bei einem Aufzug, den man sonst eher von Sportmannschaften zu Beginn der Olympischen Spiele gewohnt ist, zogen die Crews nach Nationalitäten geordnet um die Marina der Kanareninsel, fahnenschwenkend und zur Musik einer Straßenband tanzend. Vertreter von Gran Canaria, St. Lucia, dem Ziel der Flottille, sowie des veranstaltenden britischen Worldcruising Club schwangen Reden, dann ging es weiter mit dem legendären Beiboot-Rennen.

Das wird seit 25 Jahren von Hafenurgestein Don Pedro ausgerichtet und ist ebenfalls längst fester Bestandteil jeder ARC, seit nunmehr einem Vierteljahrhundert.

Ein Woche bleibt den Crews nun noch Zeit, ihre Schiffe mit Proviant zu beladen, letzte Reparaturen zu erledigen und fehlende Ausrüstung zu besorgen. Am kommenden Sonntag fällt der Startschuss. 239 Yachten haben zum Sprung über den großen Teich gemeldet, so viele wie nie zuvor in der Geschichte der ARC.

Dass es bei der Fahrtensegler-Rally auch, aber nicht nur um Schnelligkeit geht, offenbart der Blick auf die Anfänge und die vergangenen Jahrzehnte. In der neuen Ausgabe der YACHT (Heft 24/2010, ab Mittwoch im Zeitschriftenhandel erhältlich) berichten wir über spannende Momente, kuriose Begebenheiten, unglaubliche Rekorde und dramatische Ereignisse, die sich in 25 Jahren ARC zugetragen haben.

ARC-Veteranen der ersten Stunde erzählen, wie es früher war und was sich seither verändert hat. ARC-Gründer Jimmy Cornell verrät, was ihn seinerzeit auf die Idee gebracht hat, eine solche weltweit einzigartige Fahrtensegler-Rally ins Leben zu rufen, wie er die Entwicklung der vergangenen Jahre einschätzt und warum ihm um die Zukunft der ARC nicht bange ist.

Auch die YACHT ist bei der 25. ARC wieder dabei. Matthias Beilken wird von Bord der "Shaka", einer Swan 46, regelmäßig für die YACHT-online-Leser über die großen und kleinen Ereignisse während der Ozeanpassage berichten.

YACHT-Redakteure waren übrigens schon bei der ersten ARC mit von der Partie. Die ging nicht nur wegen ihres Premierencharakters in die Annalen ein. Ein besonders heftiger Passat sorgte 1986 dafür, dass Boote und Crews während der zu absolvierenden 2.700 Seemeilen langen Route bis aufs Äußerste gefordert wurden.

Zur Einstimmung auf die jetzige Jubiläums-ARC können Sie die spannende Reportage von damals noch einmal lesen. Hier geht’s zum kostenlosen Download.

Pascal Schürmann am 15.11.2010

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