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TV-Tipp: Tauchfahrt in die Vergangenheit

Dreiteilige Dokumentations-Reihe von Jérôme Julienne

Katrin Hensel am 05.07.2002

Im 18. Jahrhundert kämpfte Frankreich um die Vormachtstellung in Europa. Piraten spielten dabei eine wichtige Rolle. Die Korsaren von Saint-Malo sicherten die Handelsrouten und erbeuteten im Auftrag der Krone fremde Schiffe.

Französische Unterwasser-Archäologen stießen vor der Küste der Bretagne auf die Wracks zweier Korsaren-Fregatten und entdeckten 30 Kanonen, die sich einst an Bord der berüchtigten Schiffe befanden.

Die Korsaren von Saint-Malo (2)
Sonntag, 7. Juli 2002, 19.30 Uhr, ZDF

Nur wenige Zeugnisse der Korsaren sind geblieben, bis zwei Taucher im Frühjahr 1994 zufällig das Wrack eines alten Schiffes in der Nähe des Hafenbeckens entdeckten. Der Fund erregte Aufsehen. Die französischen Behörden stellen den Fundort umgehend unter Denkmalschutz.

Private Tauchgänge werden verboten und die renommierten Unterwasser-Archäologen Michel L'Hour und Elisabeth Veyrat mit der Erkundung des gesunkenen Schiffes beauftragt. Die Untersuchung des Wracks erweist sich als archäologisches Langzeitprojekt.

Seit 1999 kehrt Michel L'Hour jedes Jahr mit einem Forschungsteam nach Saint-Malo zurück.
Das wissenschaftliche Abenteuer auf den Spuren der Korsaren von Saint-Malo bringt Licht in eine Grauzone der Geschichte. Der bislang reichhaltigste Fund gibt Auskunft über das raue Leben der Korsaren an Bord ihrer Schiffe, über das zuvor nur wenig bekannt war.

In Kriegszeiten dienten sie der Krone, in Friedensperioden arbeiteten die Seeleute als Fischer, deren Fanggründe sich schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts bis an die kanadische Küste erstreckten.

Katrin Hensel am 05.07.2002

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