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TV-Tipp: Kurische Nehrung

Vergessenes, wiederentdecktes Land. Dokumentation von Kerstin Woldt. Donnerstag, 25. Juli 2002, 20.15 Uhr, N3

  • YACHT Online
 • Publiziert am 24.07.2002

YACHT-Leser kennen das Revier bereits. In einem großen Törnbericht (Heft 9/2002) beschrieben Fotograf Heinz Teufel und Autor Jürgen Helm den Reiz der einzigartigen Landschaft mit ihren riesigen Dünen, eingerahmt vom Blau des Kurischen Haffs und der Ostsee. Jetzt zeigt N3 einen Film über das Gebiet, das schon Thomas Mann und die Expressionisten der "Brücke“ begeisterte.

Die Kurische Nehrung, die ihren Namen vom Volk der Kuren ableitet, entstand vor 7000 Jahren durch Sandanspülungen. Im Laufe der Zeit wuchs dort dichter Wald, der aber ab dem 16. Jahrhundert nahezu vollständig gerodet wurde. So konnte der ständige Nordwestwind den Sand an der Meerseite aufwehen und im Hinterland zur Haffseite zu hohen Dünen auftürmen, die sich fast über die gesamte Nehrung erstreckten.

Die Sandberge wanderten stetig, mit einer Geschwindigkeit von sechs Metern im Jahr in Richtung Osten auf die dort liegenden Fischerdörfer zu und begruben diese unter sich. Die Nehrung misst an ihrer breitesten Stelle vier Kilometer, und an ihrer schmalsten Stelle ist die Ostsee durch nur 400 Meter vom Kurischen Haff getrennt. Neringa ist mit 50 Kilometern die längste Stadt Litauens.

Die imposanten Dünen beeindrucken jeden Besucher. Alle, die dieses atemberaubende Naturereignis zum ersten Mal sehen, verspüren unwillkürlich den Drang, den Gipfel der Dünen zu erklimmen.


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Themen: kurische NehrungLitauenTippYacht tv

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