Lesertipp der Woche

Tuning für das Großsegel

Mehr Fallspannung und leichteres Segelsetzen dank einer Übersetzung am Kopfbrett mit einer Kausch und einem Stück Tauwerk

Fridtjof Gunkel am 23.03.2020
Segelkopf
J. Peschke

Die Kausch wird mit einem kurzen Stropp angebändselt

Auf unserem Jollenkreuzer fahren wir ein Großfall mit 2:1-Übersetzung. Dabei ist das Ende oben im Masttopp angeschlagen, wird nach unten durch eine Kausch am Segelkopf geführt, verläuft dann wieder nach oben durch den Umlenker in den Mast und wieder nach unten in die Klemme. Dadurch wird das Setzen des weit ausgestellten Großsegels einfacher, die Befestigung am Segelkopf jedoch komplizierter – einfach anknoten geht nicht. Wir haben einen Dyneema-Stropp außen in die Kausch gespleißt, am Ende befindet sich ein verstellbares Auge. Dieser Stropp wird zweimal durch den Segelkopf gefädelt und dann das Auge über einen eigens angebrachten Befestigungspunkt gelegt. Viel Last muss dieser nicht aufnehmen, da ein Großteil durch die doppelte Umschlingung schon in der Kausch übertragen wird. Das An- und Abschlagen des Falls lässt sich so schnell auch mit klammen Fingern erledigen.

Ein Tipp von Anni Brucks

Haben auch Sie einen cleveren Tipp für Probleme im Bordalltag? Bei Veröffentlichung im Heft honorieren wir Ihren Tipp mit 50 Euro. Bitte fügen Sie Ihrer Einsendung Fotos oder Skizzen hinzu. Zudem benötigen wir Ihre Adresse und Kontoverbindung.

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Fridtjof Gunkel am 23.03.2020

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