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Tödlicher Unfall im Mittelmeer

Motoryacht versenkt Segelboot

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 24.06.2002

An der französischen Mittelmeerküste, im Süden der Ile d'Or bei St. Raphaël, ist am Samstag eine 32 Meter lange Motoryacht in eine kleine Segelyacht gerast und hat diese versenkt.

Mindestens zwei Personen, die sich an Bord des Segelbootes befanden, sind ertrunken. Die unter britischer Flagge fahrende Motoryacht "John-John" fuhr offensichtlich mit sehr hoher Geschwindigkeit. Die acht bis neun Meter lange Segelyacht, deren genaue Identität am Samstagabend noch nicht feststand, sank in wenigen Sekunden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich neben den beiden Toten, einem ungefähr 50 Jahre altem Paar, noch weitere Personen an Bord befunden haben.

An der Unglücksstelle beträgt die Wassertiefe bis zu 300 Metern, sie erlaubte bis jetzt keine Untersuchung des Wracks. Die britische Motoryacht dagegen weist nur geringe Schäden im Bugbereich auf. Sie wird von den französischen Behörden bis auf weiteres im Hafen von St. Raphaël festgehalten. Sie war kurz vor dem Unglück aus dem Hafen von Cannes ausgelaufen und in Richtung St. Tropez unterwegs. Dieser Küstenbereich gilt allgemein als "Rennstrecke" der Luxusmotoryachten, die zwischen den beiden Orten hin und herpendeln.


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Themen: ertrunkenMittelmeerMotoryachtSegelbootToteUnfallVersenkt

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