Wetter

Sturmbilanz

Gewitter und Starkwind zu Pfingsten brachten dutzendweise Crews in Seenot

Andreas Fritsch am 10.06.2003

Das herrliche Wetter lockte die Wassersportler in Scharen aufs Wasser. Als dann am Pfingstsonntag und -montag erst Gewitter und dann Sturm aufzogen, erwischte es viele Crews unvorbereitet. Allein die DGzRS rückte zu 93 Einsätzen an den Küsten und auf einigen Binnengewässern aus.

"Gebrochene Masten, Motorschäden, Navigationsfehler waren die häufigsten Ursachen. Die Mehrzahl der Einsätze musste in den Revieren vor den Küsten von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gefahren werden", so Andreas Lubkowitz, Pressesprecher der DGzRS.

Details der Einsätze werden wohl erst im Laufe des heutigen Tages bekannt werden, wenn die Protokolle der Rettungskreuzer ausgewertet sind.
Mit bis zu 9 Windstärken zogen die Böen nach Angaben der Kieler Firma Wetterwelt über die Ostseeküste hinweg.

Am Sonntag waren es dagegen vor allem die Böen der Gewitterfronten und starke Niederschläge, die vielerorts für Chaos sorgten. Auf dem Wasser liefen die meisten Unfälle allerdings glimpflich ab: Ein älteres Ehepaar konnte von einem gekenterten Trimaran auf der Elbe gerettet werden, beim Pfingstbusch gekenterte Crews wurden eingesammelt. Bei der Nordseewoche kam es zu Absagen einiger Wettfahrten.

Von Verletzten oder gar Toten gibt es keine Nachrichten, ganz im Gegensatz zu den Meldungen aus dem Inland, wo die Zahl der Opfer je nach Quelle zwischen 8 bis 17 schwankt.

Andreas Fritsch am 10.06.2003

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