Refit-Blog Woche 50

Streicheleinheiten für die Dehlya 25 – und ihre Crew

Das Refit-Projekt sorgt auf der Hanseboot für Aha-Effekte. Zugleich ist die Messe eine Art Bergfest. Das sind die weiteren Schritte

Lars Bolle am 03.11.2017
Dehlya 25 Refit
YACHT/N. Günter

Mancher Messebesucher konnte offenbar kaum glauben, was er da sah. In Halle B2 steht die Dehlya, aufgeriggt, aufgetakelt, untenrum schick in Schale. Vor allem die neue Lackierung löste vielfach Unglauben aus. Eine Frage stand so manchem ins Gesicht geschrieben: "Das soll die alte Möhre sein, die eigentlich schrottreif war?"

Immer wieder strichen Finger über die perfekte graue Außenhaut, pulten an der Lack-Kante am Übergang zum Deck herum, zweifelnd, ob es sich nicht doch einfach um eine darübergeklebte Folie handelt.

Dehlya 25 Refit

Die Dehlya ist einer der Zuschauermagneten auf der Messe

Und ganz ehrlich, auch für uns Projektbeteiligte ist der jetzige Zustand der Dehlya ein Grund, auch noch die letzten Zweifel über Bord zu werfen, ob dieser Refit so denn wirklich Sinn macht.

Was bisher mit der Dehlya geschah, haben wir vorige Woche berichtet. Gestern trafen sich dann viele der Partner vor Messebeginn am Boot zu einem Frühstück. Die meisten hatten bisher ja nur ihre eigenen Bereiche mitverfolgen können, sahen nun die Dehlya erstmals quasi zusammengesetzt. Die einhellige Meinung: Das hat sich gelohnt!

Dehlya 25 Refit

Partnertreff mit kleinem Imbiss

Und schon prasselt es Anfragen in der Redaktion von Interessierten. Die häufigste Frage: Was kostet so eine Lackierung?

Antworten sowie ausführliche Beschreibungen der bisherigen Arbeiten haben wir bereits in YACHT 22 geliefert, die hier noch nachbestellt werden kann.

In YACHT 24 die Fortsetzung: Lackierung, Motoreinbau, die neuen Fensterrahmen, die Herstellung der Fenster und Luken und des Gennakerbaums werden dort beschrieben. Das Heft ist ab dem 15. November am Kiosk erhältlich.

Und wie geht es mit der Dehlya weiter?

Erst einmal steht sie noch drei Tage auf der Messe, wer sie sehen will, sollte sich also sputen! Danach geht es zurück nach Kappeln zur Mittelmanns-Werft, die mit dem Innenausbau beginnen wird. Zeitgleich wird das Beschlagslayout festgelegt, Löcher gebohrt, wo es sein muss unterfüttert und verstärkt. Dann folgt die Deckslackierung, was auch noch einmal eine aufwändige Aktion wird, ganz zuletzt werden die Scheiben eingeklebt.

Der Plan ist, dass die Dehlya ihre zweite Jungfernfahrt während der Ancora Boatshow Ende Mai 2018 absolvieren wird, mit Taufe und allem Pipapo. Für die verbleibenden Arbeiten bleibt also nicht viel Zeit, das Ziel ist ambitioniert – schaun mer mal.

Apropos Taufe: Sie können sich gern schon einmal Gedanken machen, wie die Dehlya heißen soll. Eine entsprechende Umfrage werden wir rechtzeitig starten.
 

Lars Bolle am 03.11.2017

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