Spendenaufruf
Optis für Kids am Kap

Fünf Optimisten sollen möglichst bald von Deutschland nach Chile gebracht werden. Die Boote sind eine Spende für die südlichste Segelschule der Welt

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 02.07.2021
Segelunterricht vor winterlicher Kulisse in Feuerland Segelunterricht vor winterlicher Kulisse in Feuerland Segelunterricht vor winterlicher Kulisse in Feuerland

Osvaldo Escobar Torres Segelunterricht vor winterlicher Kulisse in Feuerland

Der „Club Escuela de Deportes Náuticos“, kurz CEDENA, ist die südlichste Segelschule der Welt und die einzige in ganz Chile, die Kindern und Jugendlichen kostenlos und somit unabhängig vom Einkommen der Eltern die Möglichkeit gibt, Segeln und andere Wassersportarten zu erlernen. Sie existiert seit 2014 und kann seither auf 500 junge Kursteilnehmer zwischen 7 und 17 Jahren zurückblicken.

Gesegelt wird ganzjährig, auch während des Südwinters. Neben dem Sport fördert die Schule das soziale Miteinander sowie das Umweltbewusstsein.

Osvaldo Escobar Torres Opti on the rocks – die Kids in Feuerland sind hart im Nehmen

„Die Schule kann dank der Optis nun endlich mit ausreichend Booten ausgestattet werden“, freut sich Osvaldo E. Escobar Torres. Der mit einer Deutschen verheiratete Profiskipper lebt derzeit mit seiner Familie in Bielefeld; erst 2020 waren sie von einer dreijährigen Blauwasserreise zurückgekehrt (siehe YACHT 7/2021). In Feuerland betreibt Torres eine Kojencharterfirma für Törns in der Kap-Region und in die Antarktis.

Für die Segelschule vor Ort, die selbst im Südwinter nicht schließt, engagiert sich Torres seit vielen Jahren. Bereits 2017 hat er einen Opti mittels Spendengeldern von Deutschland in seine Heimat verfrachten lassen können.

Wer die erneute Aktion jetzt unterstützen möchte, findet hier alle Infos .

Osvaldo E. Escobar Torres kam in Chile zur Welt und diente mehrere Jahre als Funker am Kap Hoorn. In dieser Zeit bekam er Kontakt zur Segelszene in Puerto Williams. Seine Frau Jutta Walter lernte Escobar 2003 kennen, als er seine Tätigkeit als Skipper in der Kap-Hoorn-Region begann. Die Münsteranerin unterrichtete damals an der deutschen Schule in Punta Arenas.

Mit dem einjährigen Sohn Theo ging es Anfang 2010 an Bord, um die „Polarwind“ für den Einsatz als Charterschiff am Kap Hoorn klarzumachen und zu überführen. Dort kam 2012 Tochter Antonia zur Welt. Ihre Elternzeit führte die Familie von 2017 bis 2020 um die halbe Welt wieder ins Mittelmeer, wo das Schiff Corona-bedingt verkauft wurde.

Osvaldo Escobar Torres Osvaldo E. Escobar Torres:

"Wer es wagt, als Kind so nahe dem Kap Hoorn segeln zu lernen und die Angst vor kaltem Wasser und stürmischen Wind zu überwinden, der ist in der Lage, als Erwachsener noch ganz andere, eigene Träume zu verwirklichen!"

Osvaldo Escobar Torres Segeltraining in der Kap-Hoorn-Region


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Themen: FeuerlandKap HoornOptiOptimistPolarwindSegelschule

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