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Solo-Skipper im Indischen Ozean gerettet

Ein französisches Schiff hat die havarierten Segler des Golden Globe Race abgeborgen und nimmt Kurs auf die nächstgelegene Insel im Indischen Ozean

  • Kristina Müller
 • Publiziert am 24.09.2018
Die "Thuriya", ein Nachbau von Sir Robin Knox-Johnstons Ketsch "Suhaili", treibend im südlichen Indischen Ozean – der Skipper ist zu dem Zeitpunkt noch an Bord Die "Thuriya", ein Nachbau von Sir Robin Knox-Johnstons Ketsch "Suhaili", treibend im südlichen Indischen Ozean – der Skipper ist zu dem Zeitpunkt noch an Bord Die "Thuriya", ein Nachbau von Sir Robin Knox-Johnstons Ketsch "Suhaili", treibend im südlichen Indischen Ozean – der Skipper ist zu dem Zeitpunkt noch an Bord

Indian Air Force Die "Thuriya", ein Nachbau von Sir Robin Knox-Johnstons Ketsch "Suhaili", treibend im südlichen Indischen Ozean – der Skipper ist zu dem Zeitpunkt noch an Bord

84 Tage nach dem Start hat die Wiederauflage des Golden Globe Race von 1968 durch die schweren Havarien im Indischen Ozean Schlagzeilen gemacht. Zuletzt konnten die Organisatoren in Les Sables d’Olonne jedoch gute Nachrichten vermelden.

GGR Die "Osiris", ein französisches Fischereiaufsichtsschiff

Das Fischerei-Patrouillenschiff "Osiris" hat am Morgen den am Rücken verletzten Skipper Abhilash Tomy von seiner entmasteten Yacht abgeborgen und ist nun auf dem Weg zur Amsterdam-Insel mitten im Indischen Ozean. Auf der dortigen Forschungsstation soll Tomy medizinisch versorgt werden, bis der Weitertransport organisiert ist. Bei der Rettung war er bei Bewusstsein und konnte sprechen.

Gregor McGuckin gibt sein Schiff auf 

Auch der irische Regattateilnehmer Gregor McGuckin hat sein Schiff aufgegeben und sich von der "Osiris" aufnehmen lassen. Seine ketschgetakelte Biscay 36 "Hanley Energy Endurance" war wie Tomys "Thuriya" im Sturm durchgekentert und hat dabei beide Masten verloren.

GGR Gregor McGuckin

McGuckin konnte zwar ein Notrigg errichten, war weitestgehend unverletzt, befand sich nicht in Lebensgefahr und hatte keinen Notruf abgesetzt. "Angesichts der extrem abgelegenen Lage und des Zustandes der Yacht schien es aber nur vernünftig, die Yacht kontrolliert verlassen zu können, als sich die Gelegenheit dazu bot", gab McGuckin auf seiner Webseite bekannt, kurz nachdem er sein Schiff verlassen hatte.

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    Solo-Skipper im Indischen Ozean gerettet – Teil 2

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