Gerichtsspruch
Skipper nach Horror-Unfall verurteilt

Weil der Trimaran "Spindrift 2" einer Frau das Bein abfuhr, verurteilt ein Gericht Skipper Yann Guichard zu Geldbuße und Bewährungsstrafe

  • Marc Bielefeld
 • Publiziert am 14.07.2016

Sea & Co. /Thierry Martinez Maxi-Trimaran "Spindrift 2"

Der Franzose Yann Guichard, Skipper des Trimarans "Spindrift 2", wurde jetzt von einem Gericht in Lorient für schuldig befunden. Während der Vorbereitungen zum Start der neunten Etappe des Volvo Ocean Race hatte der Maxi-Trimaran vor der Küste von Lorient ein Schlauchboot gerammt, auf dem sich sieben Menschen befanden. Dabei traf das durchs Wasser schneidende Foilschwert des 40-Meter-Boots die Französin Virgine Le Namouric, 49, der daraufhin das linke Bein amputiert werden musste. Am rechten erlitt sie zudem mehrere Frakturen.

Eloi Stichelbaut/Spindrift racing Yann Guichard

Nach Anhörungen und der Beurteilung des Falls entschied das Gericht nun, dass der Skipper Guichard die Sicherheitsvorschriften verletzt und das Leben anderer gefährdet habe. Guichard wurde zu sechs Monaten Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt und muss 25.000 Euro Strafe zahlen.


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Themen: SeenotSpindrift 2UnfallVolvo Ocean RaceYann Guichard

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