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Skipper in der Pflicht

Der Regulierungs-Irrsinn geht weiter. Die neuen Vorschriften für Segler

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 24.01.2006

Alles soll schlanker werden. Weniger Bürokratie. Mehr Freiheit. So verspricht es die Politik. Doch leider, das Gegenteil ist der Fall. Für den Segelsport gelten ab sofort gleich eine ganze Reihe neuer Verordnungen.

Vor allem Charterskipper trifft es hart. Genügte es bislang zum Beispiel, wenn irgend ein Crewmitglied im Besitz eines gültigen Funkscheins war, so ist nun stets der Schiffsführer in der Pflicht. Die Folge: Zig Segler, die oft eh nur ein- oder zweimal im Jahr aufs Wasser kommen, müssen zurück auf die Segelschulbank. Scheine machen.

Auch bei den Pyrolizenzen gelten neue Regeln. Und auch die Vercharterer selbst sehen sich neuen Gängeleien der Behörden ausgesetzt. Sie fürchten herbe Einbußen fürs Geschäft: höhere Kosten durch zusätzliche Auflagen und eine Kundschaft, die zumindest teilweise ins Ausland abwandern wird.

Nicht, dass es in den europäischen Nachbarländern keine Gesezte gäbe. Aber vieles wird dort eben pragmatischer gehandhabt als hierzulande.

Worauf sich Segler einstellen müssen, was in der kommenden Saison gilt, und warum die Argumente der Bürokraten mehr als fadenscheinig sind, steht in der neuen YACHT (Heft 3/06, ab Mittwoch am Kiosk).


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Themen: BürokratieGesetze

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