Seenot
Segler mit sechs Hunden gestrandet

Die manövrierunfähige Yacht havarierte bei starkem Ostwind am Sonntag in der Eckernförder Bucht und drohte vor Waabs leckzuschlagen

  • Karolina Meyer-Schilf
 • Publiziert am 06.10.2014

DGzRS/Die Seenotretter Das in Damp stationierte Rettungsboot der DGzRS "Karl van Well"

Am späten Sonntagabend rief der Skipper einer sieben Meter langen Segelyacht per Mobiltelefon die Seenotretter. Er befand sich auf dem Weg von Eckernförde nach Schleimünde, doch am Ausgang der Eckernförder Bucht ging plötzlich gar nichts mehr: Eine Leine blockierte den Propeller, das GPS-Gerät war ausgefallen, und an Bord gab es weder Seefunk noch Signalmittel.

Die Freiwilligenbesatzung aus Damp suchte und fand den Havaristen schließlich am Strand von Waabs, wo das Schiff durch die zwei Meter hohe Brandung immer wieder auf die Steine geschlagen wurde. Zuvor hatten die Seenotretter den Mann aufgefordert, Lichtsignale mit der Taschenlampe zu geben, um ihn in der Dunkelheit überhaupt zu finden.

Eine Leinenverbindung wurde hergestellt, sodass der unter Schock stehende und mit starker Übelkeit kämpfende Segler und seine tierische Besatzung schließlich sicher nach Damp geschleppt werden konnten.


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