Reformpläne
Segler kämpfen um die Schlei

Die Reform der Schifffahrtsverwaltung könnte dazu führen, dass der Ostseefjord nachrangig behandelt wird. Eine Petition soll das verhindern

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 16.10.2013

Nico Krauss Leuchtturm Schleimünde. Wie lange werden Segler hinter diesem Seezeichen noch ein intaktes Revier vorfinden?

Seit zwei Jahren sind die Pläne der Bundesregierung bekannt, nach denen alle Wasserstraßen des Bundes in verschiedene Kategorien eingeteilt werden sollen (siehe YACHT online ). A-priorisierte Gewässer werden dann als erste bedacht, wenn Tonnen zu erhalten oder Rinnen auszubaggern sind.

Fraglich ist noch, nach welchen Kriterien die Gewässer als wichtig oder unwichtig gelten sollen. Insider befürchten, dass es den Beamten im Binnenland lediglich um die Tonnage geht, die auf der jeweiligen Wasserstraße transportiert wird.

An der Schlei geht nun die Angst um. Denn dort wird mit dem Gewässer ähnlich viel Umsatz gemacht wie andernorts, allerdings nicht durch transportierte Tonnage, sondern durch Tourismus, Werften und maritime Kultur. Und natürlich ist das Gewässer die Heimat vieler Segler.

Um zu verhindern, dass die Schlei künftig dürftig betonnt oder teilweise verlandet ist, haben die Bewohner der Region eine Petition ins Leben gerufen, die das verhindern soll.

Machen Sie mit, retten Sie eines der schönsten Segelreviere an der deutschen Ostseeküste.

Hier geht es zur Petition


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: BundeswasserstraßenReformSchleiWSV-Reform

Anzeige