Rettungsaktion
Segler aus schwerer See befreit

Hamburger Container-Riese nimmt zwei Schiffbrüchige auf. Vor Taiwan trieb die Crew drei Tage im Sturm und musste ihre Yacht aufgeben

  • Marc Bielefeld
 • Publiziert am 11.07.2016

Hapag Lloyd Die havarierte Yacht im Lee-Schutz des Riesenfrachters

Vergangene Woche kämpfte sich eine kleine Yacht durch einen Sturm vor Taiwan. Eine Frau und ein Mann an Bord wollten von Hongkong nach Taiwan segeln, als Wind und Wetter sie erwischten. Drei Tage war die zweiköpfige Crew ohne Wasser und Proviant ausgekommen, als sie einen Notruf absetzte. Die "Hamburg Express" der Reederei Hapag Lloyd hörte den Notruf und lief die Postion als erstes Schiff an. Nach gut zwei Stunden erreichte der Frachter die beiden Schiffbrüchigen.

Der Zweite Offizier entdeckte die Yacht, die unter Segeln in der noch immer 2,5 Meter hohen See stampfte. Der über 360 Meter lange Riesenfrachter leitete das Rettungsmanöver ein. Im Lee-Schutz der haushohen Bordwand gelang es den Seeleuten von der "Hamburg Express", eine Leinenverbindung herzustellen und die beiden Segler durch die Lotsenpforte an Bord zu nehmen.

Hapag Lloyd Retter in Not: die 360 Meter lange "Hamburg Express"

Seine kleine Yacht musste das Seglerpaar aus der Ukraine und Montserrat zurücklassen, die Crew der "Hamburg Express" meldete der Küstenwache die Position des nummehr verwaisten Segelboots. Die beiden Geretten zeigten sich dankbar und glücklich, denn offenbar war die "Hamburg Express" das einzige Schiff, das auf den Notruf reagierte – obwohl sich viele Fahrzeuge in der Nähe befanden.

Die beiden Segler fuhren auf dem Hapag-Schiff zu dessen Zielhafen Kaohsiung und konnten dort an Land gehen.


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Themen: SeenotSeenotfall

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