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Segler auf der Elbe verunglückt

66-jähriger Skipper fiel über Bord / Retter kamen zu spät

  • Malte Schierer
 • Publiziert am 09.08.2007

Am Dienstagabend funkte die Segelyacht „Kleiner Lump“ Mann über Bord. Der 66-jährige Bootseigner war beim Segelbergen vom Großbaum getroffen worden und in Höhe Otterndorf ins Wasser gestürzt.

Ein Mitsegler informierte die Rettungsleitstelle, nachdem Versuche, den bewusstlosen Mann allein an Bord zu ziehen, gescheitert waren. Mit Unterstützung eines Beiboots des Helgoland-Katamarans „Halunder-Jet“ konnte der Freizeitskipper schließlich auf Höhe der Fahrwassertonnen 37 bis 39, nahe der Elbmündung, aus dem Wasser geborgen werden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann vor Ort.

Ermittlungen der Wasserschutzpolizei ergaben, dass der erfahrene Segler infolge eines Umschlagen des Großbaums über die Reling geschleudert worden war. Die sieben Meter lange Yacht „Kleiner Lump“ befand sich zu dem Zeitpunkt auf dem Weg von einem Nordseetörn zurück in den Heimathafen Glückstadt.


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Themen: Mann über BordMann-über-BordUnglück

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