Havarie
Segelyacht vor Rügen fast gesunken

Eine polnische Segelyacht konnte vor Rügen knapp vor dem Untergang bewahrt werden. Der Skipper der Yacht wurde ins Krankenhaus gebracht

  • Bendix Hügelmann
 • Publiziert am 13.09.2013

DGzRS Die polnische Segelyacht wird von DGzRS-Männern gelenzt

Am Mittwoch, den 11. September, konnte eine polnische Yacht vor dem Sinken bewahrt werden. Gegen 18 Uhr meldete der Skipper über Kanal 16 einen starken Wassereinbuch an Bremen Rescue. Die zwölf Meter lange Yacht stand dabei auf Höhe des Kap Arkonas. Die Seenotleitung Bremen alamierte daraufhin die Freiwilligen-Station Glowe der DGzRS. Das dort stationierte Seenotrettungsboot "Kurt Hoffman" traf kurz nach dem Fahrgastschiff "Alexander" am Unglücksort ein. Die "Alexander" hatte zunächst ihre Fahrt unterbrochen, um auf Stand-By den sinkenden Segler zu begleiten. Ebenfalls vor Ort war das Einsatzschiff der Bundespolizei "Neustrelitz".

Die Yacht wurde in Schlepp genommen, der Wassereinbruch konnte provisorisch gestoppt werden. Der Skipper wurde von den Einsatzkräften aufgrund gesundheitlicher Beschwerden ins Krankenhaus gebracht. Zur Unfallzeit herrschten im Revier an Rügens Nordküste östliche Winde um 4 Beaufort (bis 28 km/h Windgeschwindigkeit).


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