Seenot
Segelyacht sinkt vor Langeland

Wassereinbruch, Motorprobleme, kaputte Segel: Zwei deutsche Segler sind in der Nacht zu Donnerstag südöstlich Langelands in Seenot geraten

  • Karolina Meyer-Schilf
 • Publiziert am 10.07.2015

DGzRS/Die Seenotretter Der Seenotrettungskreuzer "Nis Randers" aus Maasholm

Gegen 1 Uhr nachts sendeten die beiden Deutschen bei 7 bis 8 Beaufort und etwa zwei Meter Welle einen Mayday-Ruf. Da dänische Rettungskräfte zu weit entfernt waren, schickte die dänische Marine einen Such-Hubschrauber, aus Maasholm lief der Seenotrettungskreuzer "Nis Randers" aus.

Die sieben Meter lange Segelyacht war bei Seegang und Dunkelheit zunächst nicht auszumachen. Als der Marinehubschrauber den Havaristen schließlich fand, musste er wieder abdrehen, um zu tanken. Unterdessen war ein dänischer Fischkutter eingetroffen, der sich in der Nähe hielt. Als gegen drei Uhr nachts die "Nis Randers" eintraf, gelang es, eine Leinenverbindung herzustellen, um den Havaristen nach Bagenkop zu schleppen.

Dort kam die "Pauline" jedoch nicht mehr an: Die beiden Männer meldeten unterwegs starken Wassereinbruch und wurden vom Tochterboot der "Nis Randers" übernommen. Die "Pauline" sank kurze Zeit darauf.

Gegen 6.30 Uhr am Donnerstagmorgen trafen die Havaristen mit dem Seenotrettungskreuzer in Maasholm ein.


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Themen: DGzRSLangelandNis RandersSeenotSeenotrettungskreuzerSegelyacht

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