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Segeltrip auf Open 60

YACHT-Leser gingen mit dem französischen Segelhelden Thierry Dubois auf die Kieler Förde

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 26.06.2002

F. Gebauer Marinepool Bild vergrößern Aufregende Stunden an Bord des Open 60 "Solidaires" erlebten (von rechts nach links): die YACHT-Leser Meinhard Bläsing und Ralf Lubbe, Skipper Thierry Dubois, YACHT-Leser Günter Grabe, Marinepool-Chef Robert Stark, YACHT-Leser Jens Lusebrink und YACHT-Textchef Pascal Schürmann

Vier glückliche Gewinner unseres Preisausschreibens aus dem aktuellen Heft haben während der Kieler Woche einen aufregenden Tag mit dem zweifachen Vendée-Globe-Segler Thierry Dubois an Bord seines Open 60 "Solidaires" verbracht.

Bei herrlichstem Sonnenschein und einer kräftigen Brise erlebten die YACHT-Leser hautnah, was es heißt, mit einer echten Rennmaschine zu segeln.

Kaum waren die mächtigen Segel gehisst, legte sich der von Dubois selbst gebaute Kippkieler auf die Seite und schoss förmlich an allen anderen Booten vorbei, die sonst noch auf der Förde unterwegs waren. Mit rund 17 Knoten Speed ging es hinaus zum Leuchtfeuer Kiel, vorbei an den Regattafeldern der Kieler-Woche-Teilnehmer.

Trotz der gewaltigen Abmessungen des Bootes waren die Teilnehmer dieses einmaligen Segelausfluges überrascht, wie unkompliziert sich das Boot steuern lässt. Dank der Doppelruder reagiert es selbst bei extremer Schräglage auf den geringsten Pinnenausschlag. "Ein Gefühl wie auf einer Jolle", waren sich die vier einig, die es sich natürlich nicht nehmen ließen, die "Solidaires" selbst einmal zu steuern.

F. Gebauer Marinepool Echtes Renn-Feeling: Bei 5 Windstärken ging es mit rund 17 Knoten Speed hinaus auf die Kieler Förde

Möglich gemacht hat den Tag an Bord Dubois' Sponsor Marinepool. Der deutsche Segelbekleidungs-Hersteller unterstützt den französischen Profi bereits seit vielen Jahren. Thierry Dubois erlangte weltweit Berühmtheit, als er 1997 die Einhand-Regatta Vendée Globe nur knapp überlebte. Damals war sein Boot im Southern Ocean gekentert. Erst in letzter Minute konnte er von der australischen Marine gerettet werden. Dennoch war er auch im vergangenen Jahr bei der Nonstop-Fahrt um den Globus wieder dabei.

Dubois gilt auch als einer der Favoriten für das kommende Around-Alone-Rennen, das im September in den USA beginnt und die teilnehmenden Solosegler in sieben Etappen um die Welt führen wird. Der Franzose will das Rennen nutzen, um mit seinem Boot als Botschafter für die Menschenrechte einzutreten. Statt großer Firmenlogos ziert daher das Motto "Human Rights Around the World" den Rumpf der "Solidaires".

Und auch bei der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge, der 2003 stattfindenden Regatta von New York nach Hamburg, wird Thierry Dubois mit an den Start gehen.


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Themen: GewinnerKieler FördePreisausschreibenthierry duboisYACHT-Leser

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