Navionics-App

Segeltörns tracken und teilen

Die Seekarten-App von Navionics besitzt seit dem letzten Update eine Funktion zum Teilen der aufgezeichneten Routen. Wie's funktioniert

Johannes Erdmann am 26.07.2011
Navionics-App

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An Backbord ist bereits die markante Kulisse von Damp zu erkennen, direkt voraus ganz klein der Leuchtturm von Schleimünde. Ein Blick aufs Smartphone. Tatsächlich, das deutsche Netz kehrt zurück, damit auch die Datenflatrate. Schnell zu Facebook, gucken was die Freunde machen – und naturlich ein kleines eigenes Update posten, um sie wissen zu lassen, dass Schiff und Crew zurück in Heimatgewässern sind.

Mehr als 100 Millionen aktive Mitglieder nutzen das Social-Network Facebook mittlerweile auf ihrem Smartphone. Auch viele Segler, denn es bietet die Möglichkeit, die virtuellen Freunde ein Stück weit mit auf Törn zu nehmen. Viele Nutzer posten aus jedem angelaufenen Hafen. Das Teilen der Erlebnisse ist fester Bestandteil ihres Törns geworden.

Deshalb hat Navionics in seiner Seekarten-App einen Verknüpfungspunkt zum Social-Network geschaffen, über den die Routen einer Überfahrt getrackt und online geteilt werden können. Diese Möglichkeit existiert bereits seit dem letzten Update der Software, aber ist vielen Nutzern immer noch nicht bekannt, weil er ein wenig versteckt untergebracht ist. So funktioniert das Teilen eines Tracks am Beispiel des iPhones:

Zunächst wird der Track während des Segelns aufgezeichnet. Das geht per Klick auf "Track" und dann "Neuer Track". Achtung: Das iPhone benötigt für die dauerhafte Nutzung der Navionics-App eine Menge Strom und sollte am Netzteil betrieben werden.

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Warteschleifen vor der Schleibrücke Lindaunis

Geht der GPS-Empfang kurzzeitig verloren, wird die weiter gekoppelte Route per Strichellinie auf dem Telefon dargestellt. Später ist die Strecke in der Google-Maps-Karte gelb unterlegt, während die getrackte Strecke rot ist.

Ist das Ziel erreicht, gelangt man durch Klick auf "Track", dann "Track Info" zum Fenster mit den Track-Statistiken, wie Distanz, Gesamtdauer, Durchschnittsgeschwindigkeit und Höchstgeschwindigkeit.

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Track-Statistiken

Per Klick auf "Teilen" gelangt man in ein neues Menü. Dort kann nun ausgewählt werden, wie der Track geteilt werden soll. Um bei Facebook oder Twitter zu posten, ist es nötig sich vorher durch Klick auf die Logos einzuloggen. Nach einem Klick auf "Teilen" gelangt man dann zu den gewählten Seiten, um die Tracks dort direkt per Link zu veröffentlichen.

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Menüpunkt "Teilen"

Wurde "Email" gewählt, wird an die eingegebene Adresse eine Kmz-Datei versendet, die in Google-Earth dargestellt werden kann. Über die geteilten Links bei Facebook und Twitter gelangt der Leser auf eine Google-Maps-Seite, in der der Track bereits integriert ist.

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Teilen-Funktion bei Facebook

In die Karte kann beliebig hineingezoomt werden. Sie sieht aus wie diese hier:


View Larger Map

Ein praktischer Weg, Freunde und Familie während des Törns auf dem Laufenden zu halten. Die Funktion ist auf allen Smartphones verfügbar, auf denen die Navionics-App funktioniert. Außerdem auf dem iPad.

Seien Sie beim Teilen im Ausland jedoch vorsichtig, denn es können teure Roaming-Gebühren anfallen.

Johannes Erdmann am 26.07.2011

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