Bootsbau
Schwein gehabt am Jubeltag

Bei Henningsen & Steckmest in Kappeln an der Schlei ist am Wochenende die 100. Serienyacht des Typs "Scalar" vom Stapel gelaufen

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 04.09.2014

Henningsen & Steckmest Die 100. Scalar

Der Begriff "Serienyacht" passt eigentlich gar nicht so recht. Kenner schätzen die edlen Yachten von der Schlei ja gerade dafür, dass sich lediglich deren GFK-Rümpfe gleichen. Alles andere wird individuell nach Eignerwunsch gefertigt. Und bei der 100. Scalar, die am vergangenen Wochenende an ihre neuen Eigner übergeben wurde, ist nicht einmal der Rumpf Standard. Das Heck dieser 34er wurde ein klein wenig verlängert, was der Werft und den Eignern eleganter erschien.

Hauke Steckmest freut sich über ein gelungenes Jubiläum: "Passend zum Boot war es ein richtiger Stapellauf. Mit einem ganzen Schwein vom Grill, zerschlagener Sektflasche, Jazz-Band und Jungfernfahrt, auf der die Taufgirlande versenkt wurde."

Tradition verpflichtet

Bereits seit 1958 entstehen bei Henningsen & Steckmest Yachten von Konstrukteuren wie Anton Miglitsch, Kurt Oehlmann und Slaaby Larsen. Und seit 1973 werden hier auch die Scalar-Yachten gebaut. Gezeichnet und konstruiert von Rolf Steckmest selbst – bis auf die Scalar 40, die in Zusammenarbeit mit dem Konstruktionsbüro Nissen entstand.

Jede Yacht wird in liebevoller Handarbeit hergestellt und "reift" über ein halbes Jahr heran. Diese Bauzeit werde, so die Werft, jeweils zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Eigner, die intensiv mit ihren Vorstellungen in den Bau einbezogen werden. Und das nun schon zum 100. Mal.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: GrauhöftHenningsen & SteckmestKappelnScalarSteckmest

  • 29,90 €
    Bootsbau
Anzeige