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Schwarz auf weiß

Logbuch-Führen – so wird's gemacht

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 19.03.2008

YACHT

Segler müssen ihre Törns dokumentieren. So will es das Gesetz. Außerdem dient es der eigenen Sicherheit. Nirgends ist aber so recht festgelegt, in welcher Form Freizeitskipper ein Logbuch führen sollen. Die YACHT zeigt, welche Daten auf jeden Fall zu erfassen sind. Und was darüber hinaus möglich ist, damit aus einer oft lästigen Pflicht eine Kür wird.

Der eine hält in nüchternen Zahlen und Daten in Kurzform die Ereignisse beim Segeln fest. Ein anderer schreibt ganze Romane ins Logbuch, führt eher so eine Art Reisetagebuch. Und ein Dritter verziert seine Eintragungen gar mit kleinen Skizzen oder handcolorierten Zeichnungen.

Klar ist, ein Logbuch gehört auf jedes Schiff. Unklar hingegen ist, wie es korrekt zu führen ist. Anhaltspunkte liefern neben komplizierten Gesetzeswerken auch Blanko-Logbücher, die es in unterschiedlichsten Ausführugen im Buchhandel zu erwerben gibt.

Mal ist darin vorgesehen, unübersichtliche, mehrseitige Tabellenwerke zu füllen, mit allgemeinen Meteodaten, mit Wind- und Wellenbeobachtungen, mit Angaben zu Motorstunden und Besegelung, mit Manöverabläufen, mit besonderen Vorkommnissen, mit den Füllständen der Batterien, Wasser- und Treibstofftanks, mit dem Zustand der Bilge, der Funktionstüchtigkeit der elektrischen Geräte und, und, und. Neben dem Schiffsnamen, dem Woher und Wohin sowie der Auflistung sämtlicher Crewmitglieder ist am Ende jeder Seite eine mindestens zweifache Signatur verlangt, vom Schiffsführer und vom Logbuchschreiber.

Andere Vordrucke beschränken sich dagegen auf eine ganz geringe Erfassung der relevantesten Törndaten, wie Wetter, Kurs und Besegelung. Sie bieten dafür viel Raum für persönliche Eintragungen.

Welche Form der Logbuchführung für wen in Frage kommt, worauf es zu achten gilt und was die Dokumentation erleichtert, sie im besten Falle sogar zu einem kleinen literarischen Ereignis werden lässt, schildern wir ausführlich in der neuesten Ausgabe der YACHT (Heft 7/08, ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich).

Außerdem klären wir, welche Möglichkeiten heutzutage die Elektronik und auch das Internet bietet, um Aufgaben der Logbuchführung zu übernehmen. Und wir zeigen, wie individuell unterschiedlich prominente Segler, aber auch ganz normale Freizeitskipper ihre Erlebnisse auf See festhalten.


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