Nord-Ostsee-Kanal

Schon wieder Havarien in den Schleusen

Am Freitag wurde das gerade in Kiel instand gesetzte Schleusentor erneut gerammt, und am Samstag riss in Brunsbüttel ein Frachter die Wand der Südschleuse ein

Pascal Schürmann am 23.04.2018
Schleusenanlage Brunsbüttel
Stadt Brunsbüttel

Die Schleusenanlagen des Nord-Ostsee-Kanals kommen nicht aus den Schlagzeilen. Wie die "Kieler Nachrichten" berichten, hat am vergangenen Freitagmorgen ein Frachter das gerade erst in der großen Südschleuse in Kiel-Holtenau neu eingesetzte Ersatztor gerammt. Die Schleusenkammer musste daraufhin gesperrt werden, um das Tor auf mögliche Schäden zu untersuchen. Die waren aber offenbar nicht allzu groß, nach rund zweieinhalb Stunden war klar, dass sich das Tor weiterhin öffnen und schließen lässt. 

Weniger glimpflich verlief hingegen eine Havarie am anderen Ende des Kanals. In Brunsbüttel kollidierte ein Massengutfrachter mit der Wand der dortigen großen Südschleuse. Dabei sind laut "Kieler Nachrichten" Teile des Mauerwerks abgebrochen und in die Kammer gestürzt. Die Bergung der Trümmerteile soll am heutigen Montag erfolgen. Am Wochenende war die Schleusenkammer gesperrt.

Für die Schifffahrt stehen in Brunsbüttel nach Mitteilung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel aktuell die große Nordkammer sowie die beiden kleinen Schleusen zur Verfügung. Für Segler dürften sich die Beeinträchtigungen daher in Grenzen halten.

Pascal Schürmann am 23.04.2018

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