Refit-Blog Woche 41–49

Schick in Schale: zu sehen auf der Hanseboot

Viel ist passiert in den vergangenen Wochen! Hier die Zusammenfassung und die Bilder vom Fortschritt des Refit-Projektes

Lars Bolle am 27.10.2017
Dehlya25 Refit Totale Hanseboot Aufbau 2017 SRe_MG_1921
YACHT/S. Reineke

Ja, an der Dehlya wurde und wird weitergearbeitet – und wie!

Wir haben zwar rund zwei Monate lang nichts von uns hören lassen (das war schlecht, und wir geloben Besserung!). Das bedeutet aber nicht, dass nichts passiert wäre.

Fotostrecke: Refit Dehlya 25

Das große Loch im Bugbereich ist geschlossen, ein ausfahrbarer Gennakerbaum integriert. Der Rumpf bekam bei Peter Wrede Yachtrefit in Wedel eine aufwändige Neulackierung in farbenfrohem Grau. Sehr modern, sehr schick, ein perfektes Finish!

Die Fenster erhielten eine neue Form und werden zusätzlich bündig zum Kajütaufbau, flush genannt, eingesetzt. Wieder einmal haufenweise Stunden für Bootsbaumeister Sven Walter von Von der Linden in Wesel. Aber die neuen "Augen" der Dehlya sehen, sorry, geil aus!

Anno Rodenkirchen von MarinAcryl in Pulheim-Brauweiler hat derweil die Scheiben erneuert sowie ein Schiebeluk komplett aus Plexiglas gefertigt, nebst zweigeteiltem Steckschott und neuem Vorluk. Auch das ist ein echter Hingucker geworden.

Nach Kappeln wurde das neue Rigg von Seldén geliefert und dort zusammen von den Experten Sören Matthiessen von der Firma Gotthardt sowie Ole Büßen von Ancker Yachting angepasst und gestellt.

Zwischenzeitlich musste ein in Berlin von einem Metallbauer eigens angefertigter Mastfuß direkt verschrottet werden, weil er, wohl auch aufgrund von mangelnden Angaben des Projektteams, eine Fehlkonstruktion war. 600 Euro für die Tonne! In Kappeln fand dann der Neubau statt, der ein erstes Maststellen auch klaglos überstand.

Nur zwei Tage nach dem Riggen stellte sich Jens Nickel von der Segelwerkstatt Stade in Kappeln einen Vormittag in den strömenden Regen und nahm Maß für die neuen Segel. Auch diese sehen, das muss einfach noch mal gesagt werden, geil aus! Ausgestelltes Groß, Genua 1 und 3 in Kohlefaser, dazu ein Gennaker.

Alles wurde bis gestern auf der Hanseboot zusammengebaut und ist dort ab morgen zu sehen, in der Boatfit-Arena in Halle B2. Vorbeikommen lohnt sich, versprochen!

Wer es nicht zur Hanseboot schafft, kann sich aber auch YACHT 24/17 kaufen, die ab dem 15. November am Kiosk sein wird. Dort sind alle beschriebenen Neuerungen detailliert und mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen gezeigt.

Lars Bolle am 27.10.2017

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