BSU-Jahresbericht
Schadensbilanz eines guten Jahres

Der Jahresbericht 2012 des BSU wurde veröffentlicht. Ergebnis: Die Unfallquote ist rückläufig, es sind jedoch mehr Todesfälle zu beklagen

  • Bendix Hügelmann
 • Publiziert am 17.09.2013

DGzRS Die Quote an Sportbootunfällen ist im Jahr 2012 erfreulich gering

Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen (BSU) hat am 9. September den Jahresbericht für das Jahr 2012 veröffentlicht. Beim Jahresbericht handelt es sich um eine jährlich aufgestellte Statistik, die sämtliche Unfälle und Vorkommnisse auf See dokumentiert und auswertet.

Das Erfreuliche zuerst: Im Jahr 2012 wurde insgesamt 462 (Vorjahr: 557) Unfälle und Vorkommnisse an die BSU gemeldet, wovon 104 (Vorjahr: 130) als Seeunfälle einzustufen waren. Hiervon fielen vier (Vorjahr: elf) in die Kategorie "Sehr schwerer Seeunfall" mit Todesfolge, Totalverlust oder schwerer Umweltverschmutzung.

Mit 42 Meldungen waren Kollisionen die häufigste Unfallart. Bedauerlicherweise ist im Jahr 2012 mit acht Todesfällen sowie 46 Verletzten eine leichte Steigerung zum Vorjahr auszumachen. Insgesamt ist die Unfallquote im Vergleich zu 2011 jedoch deutlich zurückgegangen: Bei den Meldungen insgesamt um 17 Prozent und bei den als Seeunfall eingestuften Meldungen um 20 Prozent.

Besonders erfreulich ist, dass 2012 sowohl keine sehr schweren Seeunfälle als auch keine schweren Seeunfälle im Sportbootbereich gemeldet wurden.


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