Golden Globe Race 2018

Rettungseinsatz für Golden-Globe-Skipper nach Mastbruch - Teil 3

Kristina Müller am 23.09.2018

Später löste Wasser unter Deck einen Kurzschluss und ein Feuer aus, das er jedoch löschen konnte. Der Mast seiner "Ohpen Maverick" steht noch, sie befindet sich etwa 400 Seemeilen östlich der "Thuriya".

Susanne Huber-Curphey nähert sich "Thuriya"

Ebenfalls gut 400 Seemeilen von ihr entfernt steht aktuell die deutsche Einhandseglerin Susanne Huber-Curphey, die im Rahmen der Longue Route um die Welt segelt. Auch sie wurde über den Notfall auf der "Thuriya" informiert.

Abhilash Tomy meldete zuletzt von Bord: "Habe die Epirb aktiviert. Kann nicht laufen. Position 39' 25,297 S, 077' 30,629 E." Später meldete er, dass er seine Zehen bewegen könne, aber eine Taubheit verspüre und nicht essen oder trinken könne.

Van den Heede weit voraus; Warnung vor neuem Sturm

Veranstalter Don McIntyre warnte unterdessen die aufkommenden Yachten im Indischen Ozean vor einem neuen Sturmtief und schickte sie auf einen nördlicheren Kurs. Der in Führung liegende Jean Luc van den Heede segelt ungeachtet der dramatischen Ereignisse im Indik schon auf Höhe Australiens, gut 1200 Seemeilen entfernt. 

Hintergrund der Retro-Regatta 

Zum 50. Jubiläum des Sunday Times Golden Globe Race von 1968/69, dem ersten Einhand-Nonstop-Rennen um die Welt, segeln 2018 Skipper aus 13 Ländern um den Globus. Das Besondere: Sie tun dies auf Yachten, die vor 1988 konstruiert wurden, und mit Navigations- und Kommunikationsausrüstungen von einst, das heißt mit Sextant und Papierseekarte. Zur Standortübermittlung ist ein Satellitentelefon an Bord. Start war am 1. Juli 2018, nach neun bis zehn Monaten auf See wird die Flotte zurückerwartet. 

Golden Globe Race 2018 – der Start

Die Route des Golden Globe Race 2018

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Kristina Müller am 23.09.2018

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