Wetter
Orkan schlug in Flensburg zu

Sturmtief "Oralie" verursachte insgesamt wenig Schäden

  • Christoph Schumann
 • Publiziert am 23.03.2004

In der Nacht zum 21. März erreichte der Orkan über Norddeutschland seinen Höhepunkt. An der Flensburger Förde lag im neuen Hafen von Sonwik startklar für die Saison eine Charteryacht vom Typ Feeling 30.

Nach dem Bruch eines Festmachers arbeitete die Yacht stark am Steg, schlug leck und sank schließlich auf neun Meter Wassertiefe. Die Schadenssumme beträgt einschließlich der Schäden am Steg zirka 90.000 Euro.

Das Schiff ist inzwischen gehoben und wird untersucht. Die Rettungsaktion verlief nicht ungehindert, da die Yacht mit ihrem Heck unter dem Steg verkantet war. Erst mithilfe von mit Luft gefüllten Plastikschläuchen konnte das Schiff aufschwimmen. Es wurde zum Kran geschleppt, der es schließlich aus dem Wasser holte.

Im Yachthafen von Glücksburg (Flensburger Förde) waren die DHH-Mitarbeiter der Hanseatischen Yachtschule die ganze Nacht dabei, ihre frisch gestrichene Schulflotte durch Fieren von Leinen zu sichern. Der Wasserstand hatte sich nach Aussagen von Schulleiter Werner Hagenauer um knapp zwei Meter abgesenkt. Zwei Heckpfähle knickten in der Nacht einfach um. Der Orkan richtete weniger Schaden an als vermutet, weil die Häfen zurzeit noch fast leer sind.


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Themen: OralieOrkanSchaden

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