Segel-Geschichte
Opti-Museum öffnet seine Tore

Die erste Daueraustellung zum wohl bekanntesten Jüngsten-Segelboot wird am kommenden Samstag für den Publikumsverkehr geöffnet

  • Martin-Sebastian Kreplin
 • Publiziert am 22.09.2011

M.-S. Kreplin Das Optimuseum in Esgrus

Eigentlich werden in der Wippendorfer Knochenmühle, nur wenige Kilometer nördlich von Kappeln, Optis verkauft. Dass in der letzten Zeit vermehrt Boote herein- statt herausgetragen wurden, hat nicht etwa mit einer erhöhten Reklamationsquote zu tun, sondern damit, dass neben den Geschäftsräumen von Far East Boote die bundesweit einzige Dauerausstellung über die hölzerne Prahm eingerichtet wurde.

M.-S. Kreplin Das Optimuseum in Esgrus

Und die wird am Samstag, den 24. September, um 14 Uhr feierlich eröffnet. In dem flachen Ziegelbau mit seinem freistehenden Dachgebälk kommt gleich heimeliges Bootshallenflair auf. Mehrere Optis stehen aufgeriggt zum Anschauen bereit, aus Holz und GFK, regattaklar oder restaurierungswürdig. Alle besitzen ihre eigene Geschichte, und Initiatorin Christiane Boysen-Honsel hat zu jedem Exponat eine Anekdote parat.

M.-S. Kreplin Das Optimuseum in Esgrus

Aber es sind nicht nur die Boote, die es zu beschauen gibt, auch alte Ranglisten, Artikel, Bücher und Filme wurden zusammengetragen, letztere können im abgetrennten Kino-Abteil angesehen werden.

M.-S. Kreplin Das Optimuseum in Esgrus

Das privat betriebene Museum kann kostenfrei besucht werden, festgelegte Öffnungszeiten gibt es jedoch nicht. Auf der Website www.optimistmuseum.de gibt es jedoch einen täglich aktualisierten Kalender, um einen Ausflug nach Esgrus in die Wippendorfer Knochenmühle planen zu können.


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Themen: MuseumNorddeutschlandOptimistOptimuseum

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