Jubiläum

Offene Türen beim BSH und DWD in Hamburg

Am Wochenende gewähren Hydrographen und Meteorologen Einblick in ihre Arbeit. Zahlreiche Aktionen, Vorträge und Ausstellungen stehen auf dem Programm

Pascal Schürmann am 16.04.2018
Vermessungsschiff Wega_8024
BSH

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Schon am kommenden Samstag, den 21. April, können Interessierte Einblick nehmen in die Arbeit der Behörde – und auch in die der Hamburger Niederlassung des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

BSH

Der Dienstsitz von BSH und DWD oberhalb des Hamburger Hafens

Von 10 Uhr bis 17 Uhr öffnen sich in der Bernhard-Nocht-Straße 76 bis 78 die Türen für die Öffentlichkeit. Am Hafen, An der Landungsbrücke 10, können zudem das Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff "Wega" des BSH sowie ein Boot der Wasserschutzpolizei Hamburg besichtigt werden.

Präsentation der umfangreichen BSH-Aufgaben

Die Mitarbeiter des BSH stellen ihre Aufgaben auf See und an Land vor. Im Dienstgebäude oberhalb des Hamburger Hafens können sich Besucher Laborcontainer, Sedimentgreifer und andere Messgeräte anschauen, die auf den Schiffen während der Forschungs- und Monitoringfahrten genutzt werden. Mit einer Messstation für Schiffsemissionen zeigt das BSH im Echtbetrieb, wie die Einhaltung von Umweltschutzvorschriften gewährleistet werden kann.

Erstmalig öffnet das BSH auch sein Labor für die Kalibrierung von meereskundlichen Geräten und zeigt Messketten zur Erfassung des aktuellen Meereszustandes. Besucher können dem Sturmflutwarndienst über die Schulter blicken und die Driftmodelle des BSH kennenlernen.

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Alte Schiffsjournale im Archiv des BSH

An Schiffssimulatoren kann man die Fahrt auf einem Schiff und Interaktion mit anderen Schiffen selbst erleben. Vorgestellt werden Seevermessungsaufgaben, die Wracksuche und die Herstellung von Papier- und elektronischen Seekarten.

Zudem besteht die Möglichkeit, sich umfassend über Offshore-Windenergie zu informieren und eine Konverterstation virtuell zu besuchen. Erwachsene wie Kinder lernen spielerisch, was es heißt, zur See zu fahren. Sie dürfen ein "Kapitänspatent" ablegen, Flaschenposten basteln und per Würfelspiel die große Sommeraufnahme der Nordsee – eine jährlich stattfindende, sechs Wochen dauernde Forschungsfahrt zur Bewertung des Zustands der Nordsee – nachvollziehen.

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Pascal Schürmann am 16.04.2018

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