Umwelt
Nordpol-Dämmerung

Arved Fuchs in Nordwest-Grönland. „Dagmar Aaen“ überwintert im Eis

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 15.10.2009

A. Fuchs "Dagmar Aaen" in arktischen Gewässern

Nordpol-Dämmerung

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Nordpol-Dämmerung

Die jüngste Expedition des Bad Bramstedters Arved Fuchs, 56, ist mit der Ankunft im grönländischen Upernavik in eine neue Phase eingetreten. Der Haikutter „Dagmar Aaen“ soll im südlichen Teil der Melville-Bucht an der Nordwestküste der Insel überwintern, drei Crew-Mitglieder werden an Bord bleiben.

Arved Fuchs ist derweil aus Grönland zurückgekehrt. Er hat den Verlauf der Expedition „Nordpol-Dämmerung“ als erfolgreich bezeichnet.

Der thematische Schwerpunkt lag in der Problematik des Klimawandels. Fuchs hat sich in zahlreichen Gesprächen mit Einheimischen vor Ort über die Auswirkungen der globalen Erwärmung informieren lassen. Gerade in der Arktis machen sich die Folgen der Klimaveränderungen bemerkbar. Aussagen von direkt Betroffenen machen dies deutlich.

Mitte August konnte Fuchs mit seinem Team trotz kritischer Eisverhältnisse die Pim-Insel ansteuern, die im Smith Sound zwischen Grönland und der Insel Ellesmere liegt. Dort fand die Mannschaft diverse Relikte der historischen Greely-Expedition von 1881 bis 1884, auf der einst zahlreiche Expeditionsmitglieder ihr Leben lassen mussten.

Im Vorfeld der Expedition fand im isländischen Húsavík die dritte Auflage des „Ice-Climate-Education“-Projektes statt. Zehn Jugendliche aus sechs Nationen nahmen am internationalen Camp teil. Das Projekt soll die teilnehmenden Jugendlichen für die Probleme des Klimawandels sensibilisieren.


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Themen: Arved FuchsDagmar AaenDämmerungEisExpeditionGrönlandNorpol

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