Havarie

Nord-Ostsee-Kanal wieder freigegeben

Drei Tage nach der Kollision zweier Frachter bei Brunsbüttel besteht keine Gefahr mehr für die Schifffahrt. Bergungsarbeiten dauern an

Uwe Janßen am 31.10.2013
Siderfly Kollision auf dem NOK Oktober 2013

Bergungsarbeiten an der havarierten „Siderfly“

Vom heutigen Abend an ist der Nord-Ostsee-Kanal wieder vollumfänglich befahrbar. Nachdem ein Peilschiff den Kanalgrund auf mögliche neu entstandene Untiefen kontrolliert hatte, gab die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung grünes Licht.

Allerdings sind an dem havarierten Düngemitteltransporter "Siderfly", der mit dicken Stahltrossen gesichert an der Böschung liegt, noch Arbeiten erforderlich. Spezialisten haben ein Leck von 40 Quadratmetern ausgemacht. Die Fracht der „Siderfly“ (Düngemittel-Pellets) wird nun nach und nach gelöscht, ehe der Havarist von der Unglücksstelle entfernt werden kann. Außerdem muss das Gemisch aus Wasser und Diesel im Vorschiff noch abgepumpt werden.

Der Kollisionsgegner, der unter niederländischer Flagge fahrende Flüssiggasfrachter „Coral Ivory“, konnte in Brunsbüttel festmachen, Außenhaut und Laderäume waren nach der Ramming noch intakt.

Die Unfallursache ist noch unbekannt. 

Uwe Janßen am 31.10.2013

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