Windjammer
Neuer Zeitplan für Ankunft der "Peking"

Seit neun Tagen reist der Viermaster im Bauch eines Dockschiffs über den Atlantik von New York an die Elbe – schweres Wetter sorgt für eine verspätete Ankunft

  • Kristina Müller
 • Publiziert am 28.07.2017
Die "Peking" beim Einschwimmen in das Dockschiff "Combi Dock III" Die "Peking" beim Einschwimmen in das Dockschiff "Combi Dock III" Die "Peking" beim Einschwimmen in das Dockschiff "Combi Dock III"

Jan Sieg Photographie Die "Peking" beim Einschwimmen in das Dockschiff "Combi Dock III"

Die Stiftung Hamburg Maritim hat eine Änderung im Zeitplan für die Ankunft der Viermastbark "Peking" an der Peters-Werft in Wewelsfleth bekannt gegeben:

Gezeiten- und tageslichtbedingt können das Ausschiffen und der Schlepp nach Wewelsfleth in die Werft erst am Mittwoch, den 2. August, stattfinden. Am Dienstag kann wegen der Hochwasserzeiten beziehungsweise des Sonnenauf- und Sonnenuntergangs keine Verholung durchgeführt werden – denn für die Passage des Störsperrwerkes ist das Hochwasser ausschlaggebend.

Daraus ergibt sich folgender neuer Zeitplan für Mittwoch, den 2. August:

6:30 Uhr Aufschwimmen der "Peking", Festmachen des Bug- und Heckschleppers

7:30 Uhr Beginn des Schlepps von Brunsbüttel nach Wewelsfleth

11:30 Uhr Passage des Störsperrwerks

Ankunft an der Werft voraussichtlich zwischen 12.30 und 13 Uhr.

Ursprünglich war die Passage des Sperrwerks für Montagabend gegen 22 Uhr vorgesehen. Doch aufgrund von schwerem Wetter auf dem Atlantik musste das Dockschiff "Combi Dock III" mit dem Windjammer im Laderaum bei der Überfahrt aus New York die Fahrt reduzieren, um die Schiffsbewegungen und dadurch die Belastungen für die "Peking" zu minimieren. Die Ankunft verzögert sich dadurch voraussichtlich um acht Stunden, sodass das Dockschiff den Brunsbütteler Elbehafen nach derzeitigem Plan am Sonntag, 30. Juli erst gegen 18 Uhr erreicht. Das hat zur Folge, dass das Dockschiff erst einen Tag später als geplant für die Entladung vorbereitet werden kann.

Hintergrund zu Schiff und Transport:

Die Peking wurde 1911 bei Blohm + Voss gebaut und segelte bis 1932 für die Reederei F. Laeisz über den Atlantik. Seit 1976 war sie Bestandteil des South Street Seaport Museum in New York. Mitte Juli hat sie unter der Schirmherrschaft des neuen Eigners, der Stiftung Hamburg Maritim , ihre Heimreise nach Deutschland angetreten. Nach der Grundüberholung in der Peters-Werft soll sie dann ab 2020 dauerhaft als Museumsschiff in Hamburg liegen.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der Delius Klasing Kiosk App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: Flying P-LinerHamburgMuseumsschiffPekingStiftung Hamburg MaritimWindjammer

Anzeige