Deutsches Hafenmuseum
Mittel sind vorhanden ...

Für den Ausbau des Hamburger Hafenmuseums zu einem Deutschen Hafenmuseum wurden vom Bund Zuschüsse in zweistelliger Millionenhöhe zugesagt

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 19.11.2019
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Museumshafen Mittel sind vorhanden ...

Nachdem der Haushaltsausschuss des deutschen Bundestags in der vergangenen Woche eine zweistellige Millionensumme für den Erhalt der Flotte des Deutschen Schifffahrtsmuseums bereitgestellt hat, ist nun bekannt geworden, dass auch für den geplanten Ausbau des regionalen Hamburger zu einem Deutschen Hafenmuseum weitere Mittel bewilligt werden.

Insgesamt 178 Millionen Euro zur Verfügung

In Summe geht es um weitere 58 Millionen Euro zusätzlich zu den bereits im Jahr 2015 zugesagten 120 Millionen. Damit soll neben der Restaurierung der Viermastbark "Peking" ein neues Museumsgebäude und der weitere Ausbau des bereits bestehenden Hafenmuseumsgeländes am Hansahafen zum lebendigen Freilichtmuseum finanziert werden.

Stiftung Hamburg Maritim Besucher auf Museumsschiffen im Hamburger Hafen

Zusätzlicher Standort

Das neue Museumsgebäude soll laut einem Bericht der Hamburger "Morgenpost"  auf einem fast 6000 Quadratmeter großen Gelände am Hamburger Grasbrook entstehen, wo derzeit ein neuer Stadtteil mit Wohnungen geplant ist. Für die "Peking" solle es laut Konzept einen eigenen Anleger vor dem Museum geben.

Lasse Johannsen Die "Peking" Ende Oktober 2019 auf der Peters-Werft in Wewelsfleth an der Stör

Mammut-Projekt

Der Bau des geplanten Museumsgebäudes soll 2023 starten, für 2027 ist die Fertigstellung geplant. Die "Peking" soll bereits im kommenden Jahr fertig gestellt werden und übergangsweise im Hansahafen liegen. Das dort im erhalten gebliebenen "50er-Schuppen" befiindliche Hamburger Hafenmuseum soll mitsamt der historischen Lagerlogistik aus Kränen, Bahntrassen und Museumsschiffen ein gleichwertiger, zweiter Standort des geplanten Deutschen Hafenmuseums werden, der dann weiterhin überwiegend ehrenamtlich betrieben wird.


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