Havarie
"Minnic" nach Kielverlust geborgen

Die ehemalige "Uca" ist nach ihrer Durchkenterung in den Stockholmer Schären mit einem Schwimmkran wieder aufgerichtet worden

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 07.08.2016

Minnic/J. Dabelstein Mast und Kielfinne sind noch dran, die Kielbombe fehlt

Der 60 Fuß große Einzelbau hatte nach einer Grundberührung einer Geschwindigkeit zwischen sechs bis sieben Knoten die Kielbombe verloren und war binnen weniger Minuten durchgekentert. Die Crew, darunter die Eignerfamilie, konnte schnell abgeborgen werden, verletzt wurde niemand. Nach wenigen Tagen gelang jetzt die aufwändige Bergung der Yacht, die unter Wasser mit dem Rigg an einem Felsen hängengeblieben war. Mit einem Schwimmkran wurde das Boot aufgerichtet und dann in den Hafen geschleppt.

Boat-Captain Jan Dabelstein: "Die weiteren Schritte liegen in der Hand des Gutachters und der Versicherung. Wahrscheinlich werden wir das Rigg ziehen, das Boot an Land stellen und die Finne demontieren. Dann ist ein Transport über Land kein Problem." Die Schäden könnten immens sein, so der Kieler. Elektronik, Elektrik, Teile der Hydraulik, Möbel und Motor sind wahrscheinlich nach rund fünf Tagen im Wasser nur noch Schrott .

Das Boot ist die frühere "Uca" des verstorbenen ehemaligen Arbeitgeberpräsidenten und Unternehmers Dr. Klaus Murmann.

Minnic/J. Dabelstein Trauriges Bild: "Minnic" beim Aufrichten 


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