Großsegler
Millionenprojekt "Peking": erst ausgeknockt, nun ausgedockt

Am Montagmorgen wurde der legendäre Hamburger Viermaster ausgedockt und am Ausrüstungskai verholt, nun folgt der Innenausbau

  • Tina Kielwein
 • Publiziert am 25.06.2019
Museumsschiff „Peking“: So wie hier in New York solll die Viermastbark bald wieder zugänglich sein Museumsschiff „Peking“: So wie hier in New York solll die Viermastbark bald wieder zugänglich sein Museumsschiff „Peking“: So wie hier in New York solll die Viermastbark bald wieder zugänglich sein

YACHT / T. Everke Museumsschiff „Peking“: So wie hier in New York solll die Viermastbark bald wieder zugänglich sein

Dass die Sanierung des historischen Segelfrachtschiffs "Peking" ein spannendes, aber gleichzeitig überaus teures Unterfangen werden würde, darüber berichtete die YACHT bereits in Ausgabe 4/2019. Nun schreiten die Reparaturarbeiten an dem Traditionssegler weiter voran: Schlepper zogen den Flying P-Liner am Montag früh vom Trockendock zur Ausrüstungspier, wo nun möglichst bald mit dem Ausbau im Innenbereich sowie mit der Fertigstellung der Takelage begonnen werden soll.

Stiftung Hamburg Maritim Der ehemalige Flying P-Liner "Peking" wurde auf der Peters-Werft aufwändig saniert

Knapp vierzig Jahre lang hatte die "Peking" in New York festgemacht und war zu einem verrotteten Trauerspiel geworden. Seit August 2017 zur Instandsetzung in der Peters-Werft in Wewelsfleth, erstrahlt der Großsegler heute mit neuen Masten und erneuertem Rumpf zumindest äußerlich schon wieder in neuem Glanz. Der Weg soll 2020 langsam zurück nach Hamburg führen, auch wenn für Projektleiter Joachim Kaiser und sein Team bis dorthin noch viel zu tun ist. Dem NDR Schleswig-Holstein berichtete Kaiser, dass Lackarbeiten sowie das Verlegen des Holzdecks nur einige der noch ausstehenden Arbeiten seien. Derzeit ist der Viermaster in der Peters-Werft in guter Gesellschaft, denn auch der havarierte Lotsenschoner No. 5 "Elbe" befindet sich seit Freitag dort .

Stiftung Hamburg Maritim Die Arbeiten schreiten voran. Hier ist die "Peking" noch nach den ersten Schritten der Rumpf-Überholung zu sehen

Grundsaniert soll "Peking" ihren Liegeplatz dauerhaft in Hamburg am Kleinen Grasbrook finden. Demnach wird sie dort neben anderen historischen Schiffen unweit des neuen Deutschen Hafenmuseums zu bestaunen sein.


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Themen: Flying P-LinerGroßseglerPekingSanierungStiftung Hamburg MaritimViermaster

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