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Mike Horn ist zurück: im Spital!

Expedition Arktos - Zum Nordpol und rund um die Erde

am 15.04.2002

Am 5. April teilte Mike Horn mit, dass er Erfrierungen an den Händen hat. Ärzte rieten ihm, sich ausfliegen zu lassen. Horn gab sich 48 Stunden Bedenkzeit. Und zog weiter, als sein Zustand sich scheinbar verbesserte und das schwierige Eis-Terrain ebener wurde.

Das nährte Mike Horns Hoffnung auf längere Tagesetappen. Denn bis anhin hatte er an einem Tag höchstens 17 Kilometer zurückgelegt. Der Nordpol war knapp 700 Kilometer entfernt. Aber am 9. April erreichten die Erfrierungen ein Stadium, das Mike Horn zum Abbruch des Unternehmens veranlasste.

Die Rettung wurde per Helikopter und Flugzeug durchgeführt, organisiert von seinem Sponsor, der Versicherungsgesellschaft Groupama Assistance. Schlechtes Wetter verzögerte die Rettung um einen Tag. Mike Horn pumpte sich mit Morphium voll, um die Schmerzen zu ertragen, und schlief ein. Er erwachte erst, als der Helikopter neben seinem Zelt landete. Am 12. April traf er in Genf ein und wurde ins Spital von Chamonix (Frankreich) überführt.

Am Montagmorgen (15. April) bestätigten die Ärzte, dass die erfrorenen Finger gerettet werden können. Mike Horn hofft, in zirka zwei Monaten das Herzstück der Expedition Arktos - die Erdumrundung innerhalb der arktischen Breiten - beginnen zu können. (dbp)

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