Auszeichnung

Medaillen für die Meilen auf See

Der Trans-Ocean e.V. hat wieder Auszeichnungen für Weltumsegelungen und Hochseereisen verliehen. Mareike Guhr erhielt den Trans-Ocean-Preis

Kristina Müller am 21.11.2016
Trans-Ocean Auszeichnung 2016

Mareike Guhr und Wilfried Erdmann

Am vergangenen Wochenende zeichnete der Hochseeseglerverein Trans-Ocean (TO) im Rahmen seiner jährlichen Festveranstaltung Segler für ihre Weltumsegelungen und weitere besondere Törns aus.

Der Trans-Ocean-Preis ging an Mareike Guhr. Die Auszeichnung wird für die seglerisch am höchsten einzuschätzende Fahrt vergeben, die in den zwölf Monaten vor der Preisvergabe beendet wurde. Guhr war in viereinhalb Jahren um die Welt gesegelt. Ihre Reise war in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich, nicht nur, weil sie eine von wenigen weiblichen Schiffsführerinnen auf den Blauwasserrouten ist. Die Hamburger Skipperin ist mit Gästen um die Welt gesegelt, um die Reise zu finanzieren, den Katamaran "La Medianoche" hatte sie geliehen. Überreicht wurde Mareike Guhr der Trans-Ocean-Preis von Weltumsegler Wilfried Erdmann.

Der Weltumseglerpreis des Trans-Ocean für erfolgreich durchgeführte Weltumsegelungen wurde vergeben an:

  • Helga und Rene Braunmüller, SY "Amigo", Bad Goisern, Österreich
  • Anette und Thomas Herter, SY "Anke-Sophie", Berlin
  • Elisabeth Mader und Bernd Gierszewski, SY "Elbe", Braunschweig
  • Soni und Werner Lohmann, SY "Fee", Oedheim
  • Antje Wiechmann  und Holger Wulf, SY "Freyja", Bremen
  • Annegret Wille und Günter Johansson, SY "Mingula", Toppenstedt /Tangendorf


Die Medaillen des TO für besondere Törns gingen an:

  • Elisabeth und Karl Bohne, SY "Bomika", Obertaufkirchen für ihre hervorragende Seemannschaft, die sie bei der Bergung ihrer bei Kap Hoorn gestrandeten Yacht bewiesen haben.
  • Susanne Huber-Curphey, SY "Nehaj", die sich erneut einhand auf Weltumsegelung auf abgelegenen Routen befindet, und das auf einer eigenhändig ausgebauten Aluminumyacht.
  • Dominik Lenk, Mini 348, Hamburg, für seine Teilnahme am Minitransat, das er trotz massiver technischer Probleme erfolgreich bis zum Ende gesegelt hat.
     


Den Zinnbecher für besondere Leistungen und Erfolge bei Regatten erhielt die Kölnerin Lina Rixgens für ihr Projekt und die Qualifikation für das Minitransat 2017. Die 22-Jährige startet als erste deutsche Frau bei dem Trans-Atlantik-Rennen.

Der neue Stifter-Preis für besondere seglerische und navigatorische Leistungen, auch und gerade wenn diese nicht klassischen Maßstäben entsprechen, der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wurde, ging an die Etappenskipper und Crews der "Haspa Hamburg" des Hamburgischer Seefahrt e.V. und der Segelgruppe Störtebeker für  Planung und Durchführung ihres großen Projektes Southern Ocean Challenge von Sydney, Hobart um Kap Hoorn nach Rio und weiter über Helgoland nach Hamburg.

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Die erfolgreichen Weltumsegler mit ihren Preisen

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