Extremtörn
Mastbruch macht Rekordversuch zunichte

Lisa Blair wollte als erste Frau und in neuer Bestzeit die Antarktis umsegeln. Daraus wird nichts. Bei 40 Knoten Wind brach am Sonntag der Mast ihrer Yacht

  • Anna Ossenkopp
 • Publiziert am 04.04.2017
Mastbruch macht Rekordversuch zunichte Mastbruch macht Rekordversuch zunichte Mastbruch macht Rekordversuch zunichte

lisablairsailstheworld.com Mastbruch macht Rekordversuch zunichte

Die australische Seglerin Lisa Blair hatte bereits drei Viertel der Distanz geschafft, als am Sonntag in den frühen Abendstunden unserer Zeit etwa 895 Seemeilen südlich von Kapstadt das Backbordwant brach und der Mast von oben kam. Blair ist wohlauf und nimmt zunächst keine Hilfe der südafrikanischen Seenotretter in Anspruch, mit denen sie in Kontakt steht. Stattdessen will sie offenbar versuchen, ihren Open 50 "Climate Action Now" aus eigener Kraft unter Motor nach Südafrika zu bringen.

lisablairsailstheworld.com Die Yacht "Climate Action Now" vor der Antarktisumsegelung

Blairs Ziel war es, als erste Frau die Antarktis zu umrunden und dabei den bestehenden Rekord von rund 102 Tagen zu unterbieten. 72 Tage war sie bereits unterwegs und hatte dabei 12.555 Seemeilen zurückgelegt. Bis zum Ziel in Australien wären es nur noch rund 4000 Seemeilen gewesen.

Zum Zeitpunkt der Havarie hatte Blair mit 40 Knoten Wind und sieben Meter Dünung zu kämpfen.


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Themen: AntarktisClimate Action NowextremtörnLisa BlairMastbruch

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