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Manöver-Übung

Mann über Bord: Ein Großversuch zeigt, welche Methoden und welche Geräte zur Bergung verunglückter Segler effektiv sind – und welche nicht

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 20.09.2006

Mit gewaltigem Aufwand haben US-amerikanische Seglerverbände, -clubs und -ausrüster getestet, wie ein Überbordgegangener am besten gerettet werden kann. Mit 15 Schiffen unterschiedlicher Bauart wurden bei wechselnden Wind- und Wellenverhältnissen über 400 Manöver absolviert. Die Dokumentation der Ergebnisse sind jüngst veröffentlicht worden.

In der Bucht von San Francisco standen für den Test schwere Segelboote vom Typ Island Packet 38 und Islander 53 zur Verfügung. Außerdem moderne Serienfahrtenschiffe, darunter allein vier Bénéteaus von 33 bis 43 Fuß Länge. Auch schnelle Cruiser/Racer wurden in die Manöver einbezogen sowie Katamarane und Trimarane. Selbst Motorboote, von der großen Yacht bis hin zum Beiboot, fanden Berücksichtigung.

Tagelang wurden die verschiedensten MOB-Manöver wieder und wieder gefahren. 115 Helfer beteiligten sich an dem bis dato wohl einzigartigen Großversuch. Das Ziel: herausfinden, wie ein überbordgegangener Mitsegler am effektivsten geborgen werden kann. Zusätzlich zu den Manövern wurden auch unterschiedliche Rettungsgerätschaften auf ihre Funktion und Praxistauglichkeit geprüft.

Die Resultate sind ernüchternd und aufschlussreich zugleich. Die wichtigsten Ergebnisse sind in einer Studie zusammengefasst, über die in der aktuellen Ausgabe der YACHT berichtet wird. Nachzulesen in Heft 20/06, ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich.


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Themen: Mann über BordMann-über-BordManöverMOBSeemannschaft

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