Sven Yrvind
Landfall nach 78 Tagen auf See

Der schwedische Micro-Segler Sven Yrvind ist in Horta auf den Azoren gelandet. Im Kielwasser liegen 3571 Seemeilen, zwei Knoten betrug sein Schnitt

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 20.09.2020
Landfall nach 78 Tagen auf See Landfall nach 78 Tagen auf See Landfall nach 78 Tagen auf See

Beppe Backlundt Landfall nach 78 Tagen auf See

Sven Yrvind, der wohl prominenteste Micro-Segler weltweit, hat die Erprobung seiner „Exlex Minor“ mit dem Anlaufen der Azoreninsel Faial beendet. Nach 78 Tagen auf See musste der Schwede sich an den Landgang erst gewöhnen, denn in seinem nur 5,80 Meter langen, Kanu-artigen Gefährt ist nicht viel Bewegung möglich und Muskelschwund Programm. Das portugiesische Fernsehen interviewte den Abenteurer im Hafen von Horta.

Die Reise verlief nicht eben glücklich, schlechtes Wetter hielt Yrvind auf und kostete Kraft. Nach einer Corona-bedingten Quarantäne bereitet sich der 82-Jährige nun auf den Flug ins heimische Västervik vor. Warum er sein Ziel, nonstop nach Neuseeland zu segeln, aufgibt, erklärt Yrvind ausführlich  auf seiner Homepage .

YACHT/Nico Krauss

„,Exlex‘ ist ein feines Boot, ich war das Problem – meine Ambitionen waren zu groß. Diese Lektion habe ich nun gelernt.“ Yrvind, der bis heute den Rekord für die Kap-Hoorn-Umrundung im kleinsten Segelboot hält, will nach seiner Rückkehr ein neues Boot bauen, in das die Erfahrungen der Reise einfließen sollen.


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Themen: ExlexMicroSven YrvindYrvind

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