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Längster deutscher Mast

Über 55 Meter Kohlefaser für Hasso Plattner

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 13.08.2002

Der Mastenbauer Hall Spars an der US-amerikanischen Ostküste hat den längsten Mast für deutsche Rechnung fertiggestellt. Die 55,51 Meter lange Kohlefaserröhre befindet sich zur Zeit auf dem Weg über den Atlantik nach Finnland. Dort soll sie bei Baltic Yachts in den 147 Fuß langen Einzelbau für SAP-Boss Hasso Plattner gesteckt werden.

Das Rigg wird durch Anbauten noch höher: Der senkrecht nach oben weisende Arm für die Windmeßgeber wird zweieinhalb Meter hoch sein und noch von einem Blitzableiter überragt.

Nach dem Probesegeln und letzten Arbeiten wird das Schiff in diesem Sommer mit stehendem Rigg auf einen Spezialfrachter verladen und über Kapstadt nach Auckland gebracht. Angesichts der immensen Höhe des Transports reduzieren sich die Möglichkeiten, die Ostsee zu verlassen: Selbst die Große-Belt-Brücke ist mit einer Durchfahrtshöhe von 65 Meter für die auf dem Frachter stehende Megayacht zu flach. Die Brücke zwischen Malmö und der Insel Peberholm bei Kopenhagen kann mit nur 55 Meter ohnehin nicht unterquert werden. Da bleibt einzig das Fahrwasser zwischen Peberholm und Dragör.

Das Schiff soll im Juni 2003 an der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge teilnehmen, die von New York über 3500 Seemeilen nach Cuxhaven und Hamburg führt.


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Themen: KohlefaserMastplattner

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