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Kurs Zukunft

Wie Segelclubs für Jugendliche attraktiver werden

Uwe Janßen am 05.09.2007

Die Seglerschaft in vielen Vereinen wird älter, der Nachwuchs bleibt aus. An Küsten, Flüssen und Seen kursiert das böse Wort „Vergreisung“. Einige Clubs haben diese existenzbedrohende Situation erkannt und steuern erfolgreich gegen.

„Der Anteil an Jugendlichen in unseren Vereinen ist viel zu gering“, sagt Wolfgang Wagner, der Jugendobmann im Deutschen Segler-Verband. „Wenn wir nichts unternehmen, sterben wir aus.” Tatsächlich ist knapp die Hälfte der Segler 55 oder älter, zugleich liegt die Jugendquote im DSV deutlich unter denen in anderen Sportarten. Der Nachwuchsmangel entstand nicht nur wegen der vielzitierten allgemeinen Vereinsmüdigkeit, sondern vornehmlich deshalb, weil die Clubs ihren Sport weit unter Wert verkaufen. Sie haben, wie der Osnabrücker Sportwissenschaftler Prof. Dr. Christian Wopp sagt, „ein Imageproblem“.

Dabei bietet der Segelsport laut Wopp „alles, wonach Jugendliche suchen: Abenteuer, Risiko, das Eintauchen in eine andere Welt“. Und es ist gar nicht so schwer, diese ungeheuren Vorzüge auch in praktischen Erfolg umzusezten. Die YACHT präsentiert in ihrer aktuellen Ausgabe ein großes Spezial zu dem Thema: Fachleute analysieren die Lage und engagierte Macher berichten anhand von zahlreichen Beispielen, wie es ihnen gelang, heute schon die Mitglieder von morgen zu gewinnen. Dazu: die besten Boote für die Kids.

Die vorgestellten Projekte stecken voller pfiffiger und teils verblüffend einfacher Ideen – sie haben allemal Vorbild-Charakter. Und sie zeigen: Es ist zwar höchste Zeit, aber doch gar nicht so schwierig, wirksam für die Zukunft vorzusorgen.

Uwe Janßen am 05.09.2007

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