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Kommission in Kiel

Schafft die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt 2012 den Hattrick als Olympiastadt?

  • Christoph Schumann
 • Publiziert am 21.11.2002

Der scheidende Kieler Oberbürgermeister Norbert Gansel hat es schon während der Kieler Woche gesagt: "Ich möchte, dass der beste Bewerber gewinnt und nicht einer die Spiele bekommt, weil er bisher noch nicht dran war."

Hintergrund dieser Äußerung war die Tatsache, dass viel spekuliert wird. Insider glauben, dass zu einem westlichen Ausrichtungsstandort der Olympischen Sommerspiele 2012 (Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart) eine östliche Segelstadt gewählt würde (Rostock-Warnemünde, Stralsund). Dann hätten die westlichen Segelstädte (Kiel, Lübeck-Travemünde, Cuxhaven) nur mit der Nominierung von Leipzig eine Chance.

Von alldem will der Hamburger Senatsbeauftragte Olympiabotschafter Henning Voscherau nichts wissen. "Das interessiert im Ausland und im Internationalen Olympischen Komitee niemanden", sagte er während des Champions Dinners der besten Segler Deutschlands in Hamburg.

Für Kiel spricht viel. Das meinte schließlich auch der Vorsitzende des Wertungsgremiums (Evaluierungskommission) und NOK-Vizepräsident Dieter Graf Landsberg-Velen. Kiel habe hervorragende Voraussetzungen und schon oft bewiesen, dass es einer solchen Aufgabe gerecht werden könne, meinte der Graf in einer Pressekonferenz. Am 12. April 2003 wird das Nationale Olympische Komitee den Ausgang der Wahl bekannt geben.


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Themen: 2012KielNorbert GanselOlympiastadtOlympische Spiele

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