Recht
Kojenvermietung à la Airbnb

Mancherorts können Städtetouristen auf Booten übernachten. Onlineportale wie Airbnb, Goboat oder Bargo machen's möglich. Doch ist das legal?

  • Karolina Meyer-Schilf
 • Publiziert am 12.09.2014

YACHT/N. Krauss

Die Vermietung des eigenen Bootes an Übernachtungsgäste ist nach Aussagen der Amsterdamer Binnenwasserstraßenverwaltung "Waternet" illegal. Die Argumentation: Sobald Eigner und Vermittlungsportal mit der Vermietung des Bootes Geld verdienen, fällt das unter den Begriff Charter. Und dafür benötigt man in den Niederlanden eine gesonderte Genehmigung. Kann der Eigner diese nicht vorweisen, darf er das Boot auch nicht an zahlende Übernachtungsgäste vermieten.

Der niederländische Yachtversicherer Datacombinatie weist ferner darauf hin, dass Eigner ihren Versicherungsschutz riskieren. Bei der Vermietung entstandene Schäden seien nicht von der normalen Bootsversicherung gedeckt.

In Deutschland gibt es diesbezüglich offenbar keine einheitlichen Regelungen. Versicherer raten jedoch dringend dazu, vor einer Kojenvermietung Kontakt mit ihrem Versicherer aufzunehmen. Mehr zu dem Thema in einer der kommenden YACHT-Ausgaben.


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