Clipper Race
Kaum gesiegt, schon gestrandet

Ein kurzes Vergnügen: Die "LMAX Exchange" hat die erste Etappe von London nach Rio de Janeiro gewonnen, nun liegt sie auf einer Sandbank

  • Karolina Meyer-Schilf
 • Publiziert am 02.10.2015

Clipper Race Die "LMAX Exchange" auf der Sandbank

Die Siegeryacht der ersten Etappe befand sich gerade auf einem Überführungstörn zu einem anderen Hafen, in dem sie für die Erneuerung eines Sponsorenaufdrucks kurz geslippt werden sollte. Etwa 42 Seemeilen südwestlich der Marina da Gloria lief sie dabei nachts auf eine Sandbank.

Das Steuerbordruder wurde dabei beschädigt, die 70-Fuß-Yacht liegt nun auf der Seite. Verletzt wurde niemand. Nach bisherigem Erkenntnisstand geschah der Unfall bei ruhigem Wetter, über die Ursachen ist derzeit noch nichts bekannt. Zum nächsten Etappenstart soll die bis auf das Ruder unbeschädigte Yacht wieder einsatzfähig sein.

onEdition Skipper Igor Gotlibowitsch

Besser als dem Etappensieger ergeht es derzeit dem Zweiten im Ziel: Der Physiker mit Cambridge-Abschluss Igor Gotlibowitsch hält gleich drei Rekorde. Aufgrund der doppelten Staatsbürgerschaft ist er der erste deutsche und zugleich auch der erste ukrainische Segler, der am Clipper Round The World Race teilnimmt. Der Jüngste ist er obendrein. Ein ausführliches Interview mit ihm lesen Sie in der aktuellen YACHT, Ausgabe 21


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Themen: Clipper round the World RaceHavarieIgor GotlibowitschRio de JaneiroSeenotStrandung

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