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Karibik-Kampfpreis

Neue Billigflieger machen Kuba als Törnziel interessant

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 29.06.2004

Für Segler hat der mit harten Bandagen ausgetragene Preiskampf der Billig-Fluglinien neues Terrain erschlossen. Die deutsche Linie Condor hat angekündigt, mit Flügen ab 99 Euro (Oneway) jetzt auch die außereuropäischen Fernziele attraktiv machen zu wollen.

Zuerst gilt das Angebot für Flüge nach Kuba (Havanna) und Barbados. Da passt es geradezu ideal, dass Kuba sich in den letzten Monaten rasant als Charterziel entwickelt hat. Nachdem es dort nur zeitweise eine Basis des deutschen Anbieters Platten gegeben hatte, haben jetzt in kurzer Zeit drei weitere Anbieter die Karibikinsel für ihre Kunden erschlossen. Nun sind auch die Anbieter Bestsail, Sunsail und Alboran vor Ort.

Christian Zaloudek von der Charteragentur Sarres-Schockemöhle Yachting, zugleich Mitinhaber von Bestsail, bestätigt, dass erste Probebuchungen für die 99-Euro-Tickets erfolgreich waren. "Sollte der Billig-Tarif fest etabliert werden, wäre das für Karibik-Fans eine ideale Gelegenheit, das relativ neue Revier zu erkunden." Zaloudek war im letzten Jahr mit einer Flottille im Revier unterwegs gewesen und von dessen Unberührtheit begeistert.

Weniger attraktiv als Kuba ist Barbados, da dort keine Flotten stationiert sind. Wer dorthin fliegt, muss in kleinere Maschinen nach St. Lucia oder Martinique umsteigen, was den Preisvorteil wieder aufheben könnte.

Infos: www.condor.com oder über Sarres-Schockemöhle (Tel. 02843/90810, www.sarres.de ).


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Themen: billigflugKaribik

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